Band 
Schweitzersches Museum. 1789. Fünfter Jahrgang. [7-12. Heft.]
Entstehung
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«dem Beyspiel euerer Väker, siegen und sterben. Aber„ nicht mehr der sehnichte Arm, kann und wird euch» Sieg bereiten. Die Einführung der tödtenden Artillerie„laßt den Schwachen dem Starken daS Gegengewicht hal.»ten. Der Feind nahet sich selten mehr der Stärke.»Jetzt müssen Kriegskenntnisse und Geschwindigkeit das«meiste in den Schlachten thun. Nicht der starke, der»riesenmäßige Feldherr siegt, sondern der Kluge und Vor.«sichtige«. Nachdem er hierauf jenen grossen Feldherr,Monz von Sachsen, zum Beyspiel vorgestellt, und dieGefahren gezeigt, die unserm Vaterlande izpch immer dro.hcn, und früh' oder syathe uns zu den Waffen zu grei,fen nöthigen können, endigte er seine Rede mit einer paftsenden Ermuniernng, sich mehr auf Kriegswissenschaftenzu legen. Dieses Stück, von dem ich hier bloß den An-fang und elliche charackteristische Züge angeführt habe,findet sich in der oben angezogenen Schrift; Für Gott,Menschheit und Vaterland im XIII. Stück S. >92.

In einer andern Rede, zu gleichem Zwecke, sagt er:»Im Frieden muß man kriegen lernen, um, wenn man«kriegen muß, den Feind bald zum Frieden zu zwingen.«Mit Aufmerksamkeit sieht der schweitzersche Offizier die«Kriegskünste und Bewegungen der sich bekriegenden Mäch-«te, und lernt aus anderer Erfahrung klug werden.»Hierin ahmt er den Römern nach, die ihre KriegSwissen-» fchaft durch eben dieses Mittel zu jener Höhe gebracht,»durch welche der Erdkreis sich vor ihnen bücken mußte.»Tapferkeit allein hilft im Kriege nichts, sie muß die nö»„ thigen Kenntnisse zur Gefährtin haben; ohne sie ist die» Tapferkeit tolle Wuth, die sich selber aufzehrt, und dem«Feind Blossen zum gewissen Untergänge giebt».

Nicht unbemerkt kann ich einen wichtigen Ausschluß lafifen, den unser Beiner uns in Ansehung der Bevölke-rung unserer Stadt giebt. Nach derselben findet sich