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Schweitzersches Museum. 1789. Fünfter Jahrgang. [7-12. Heft.]
Entstehung
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durch einen Zeitraum von 70. Jahren (nämlich von 1690.bis 1760.) die Mittelzahl der jährlich Sterbenden 242.und diese verhalten sich gegen die Lebenden wie 1. zu%. so daß also die Stadt i. I. 1760. beynahe 8soo. Ein»wohner zählte.

In einem andern Aufsatz enthüllt er das Vorurtheilder lDohlfcilhcit der Lebensbedürfnisse m den altenZeiten, von welchen es noch immer heißt: „Da waren„noch güldene Zeiten, wo man das Fuder Wein für si.„und einen Mükt Korn für 10. Batzen kaufen konnte;„wo man schon von Theurung redete, wenn man 16.„Schilling für das Malter Fasen bezahlen mußte». Erzeiget sehr deutlich, daß die Seltenheit des Münzmetallsdie einzige Ursache davon war. Daraus entstuhnd dieNothwendigkeit , den Werth der Sachen mit liegendenGründen und Fährnissen zu bezahlen. So erhielten z. B.die Hofbedientcn und Soldaten, statt ihres Solds, Grund»stücke mit darauf hastenden Leuten; tägliche Geschäftewurden mit Fährnissen bezahlt. Zu Carls dos Grosse»Zeilen um d. I. 800. war der Münzfuß 20. ß. auf einPfund römisches Silber; dieses verhält sich zu dem jetzi-gen wie 1. zu 60. — I. I. 940. unter Gtto dein Grossseit, wurde der Münzfuß geändert; und dieser verhieltsich zu dem fetzigen wie k. zu 44. h- In der letzten Hälftedes XII. Jahrhunderts, da Handel und Wandel mehremvorstieg, wurde der Münzfuß wieder verändert; sodaß dieser sich zu dem jetzigen verhält wie i. zu 27.

Und so gieng es weiter.

Noch merkwürdiger als der eben erwähnte Ansatz, istdie in schon mehr gedachter Schrift von ihm sich befin»dende Abhandlung: <XXI. Stück- p. ;r,.) Etwas überdie Lcinwandhandlung der Stadt St. GaUcn inben alter» Zeiten; und in dem XXXII. St. p. 497.über eben dieselbe in den mittlern Zeircir. Man sehe

ferner