Band 
Schweitzersches Museum. 1789. Fünfter Jahrgang. [7-12. Heft.]
Entstehung
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»Aber er ist auch an das Sinnliche gebunden; er muß--Wissenschaften lerne»/ damit er seinem Nächsten nützlich--seyn könne. Wer sich damit gar nicht beschäftigen will,»und alles belachet, was Wissenschaft ist und beißt, der»mag für sich selbst ein guter Christ seyn; aber ein nütz-»licher, edler, liebender, wohlthuender Mensch ist er ge.,,wiß nicht. Kein Mensch nach dem Bilde Gottes und--Christi. Gott will, daß der Mensch nach seinen Anla-»gen dem Nebenmenschen das sey, was Er im Ganzen»Allen ist. Beten, daß Gott die zerstöre die nach unsern»Einsichten nicht rechtgläubig sind; und arbeiten, um»Macht zu haben, andere so rechtgläubig zu machen,„wie wir sind, heißt das Reich Gottes und Christi zerstö.»ren und nicht besödern. — Ich habe in der Bibel nir.»gends gelesen, daß Jesus Christus in die Welt gekom.„men sey, Künste und Wissenschaften auszurotten, son-»dern Aberglauben und Unglauben. — Wer seine natür«„lichen Geisteskräfte vernachläßigt, wartet umsonst auf»übernatürliche, denn er gehorcht der Ordnung Gottes»nicht. — Wer einen Menschen findet, der an den allein»wahren Gott glaubt, und an den, welchen er gesendet„hat, Jesum Christum, der umarme ihn und nenne ihn»Bruder; andere mögen ihn dann Christ heissen oder„nicht», u. s. f.

In einer Abhandlung über die Schwärn,crcy bestimmter zuerst, wer ein Schwärmer ist, und vergleicht einenruhigen Beobachter der Natur und jenen mit einander,bey dem gleichen Geschäfte. »Ein Schwärmer», sagt ei>„ist in meinen Augen derjenige, der von der gebahnten»Strasse, von der von Gott ihm gegebenen Vernunft ab-„ weicht; der in seinen R den und Ausdrücken seinen Lei.»denschasten und seinem Genie mehr folgt, als dieser ru-»hrgcn stillen Vernunft; der dem wallenden Blute stöhnt,