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Schweitzersches Museum. 1789. Fünfter Jahrgang. [7-12. Heft.]
Entstehung
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die weit über ihre Talente und Kräfte sind, und von Iu,gend an ein regelmäßiges Studium erfodern; die für lau.ter Aufgeblasenheit den Stand, in den sie die göttlicheVorsehung gesetzt, verachten, und den Beruf, dem sie sichgewiedmet, vernachläßigni.

U»d so glaube ich, MHHerren, nach dem waS ich ebengesagt, Ihnen schwerlich eine weitere Schnyrede über dieAnwendung der Zeit, oder über die Gegenstände mit wel»chen sich unser sei. Berncr beschäftigte, halten zu müssen,da sie alle das Gepräge eines reinen Patriotismus tragen.Vielmehr glaube ich, daß Sie mit mir bedauern werben,daß die göttliche Vorsehung uns denselben so frühe ent.rissen hat. Könnten wir ihm wohl ein unvergeßlicheresDenkmal stiften, als wenn wir, durch ihn ermuntert,unsere Aufmerksamkeit auf die Erfüllung der Pflichten pa-triotischer, getreuer, rechtschaffener Bürger verdoppeln,und andere durch unser Beyspiel ebenfalls ermuntern.So werden wir Gott und unserer Vaterstadt am Beßtendienen, und uns des Beystandes, Segens und Wohlge.fallens Gottes mit dem beruhigendsten Vertrauen ver-sichern *).

•"•) Es thut mir sehr leid, daß ich wegen Mangel des Raumes den gan-zen Prologus dieser schönen Rede wegzulaffen, und zumal den vor-treflichen Spilogus merklich abzukürzen mich genöthiget sah.

Der Herausgeber.