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Schweitzersches Museum. 1789. Fünfter Jahrgang. [7-12. Heft.]
Entstehung
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teti vor dem Landgericht des Thurgaus unter Graf Ber-tholden (von Zahringcn) erhalten habe; worauf er sel-biges, als sein wahres Eigenthum, mit Vorbehalt ehr.schätzigen Genusses für sich und seine Mutter, mit Twingund Bann, Dörfern, Gütern und hörigen Leurhen(Familia) dem Bischof Wilhelmen von Straßburg ge.schenkt zu Handen feiner Kirche; mit Ausnahme der Chor.herren-Stift: Alles bey Strafe wider die Stöhrer, nichtbloß der ewigen Verdammniß, sondern auch ;o. UnzenGoldes in Gold, und ioo. Pfund Silbers dem Bischof,10 Pfund Goldes dem Königlichen Fiskus, Pfund demHerzogen, und Pfund dem Grafen.

Die Probst«, Einbrach halte er durch eine andre ver.loreue Urkunde unbedingt der gleichen Hochstift übergeben.Die Acta Z-voyfa.lt, ap. Hess. p, 207. schreiben diese Hand«lung ihm und feiner Schwester Adclheit gemeinsamlich zu;und melden, daß sie noch mit dem Dorf Habsbach be.gleilet gewesen sey. Crusius, der das erst nach ihm ver-lorene Original benutzet hat, las' Sabsach, welche Lese-art der Abt Grandidier vorzog. und daraus Scuzach(ein DorfStunden von Einbrach entlegen) erzeugenwollte, welches aber nicht wahrscheinlich *), sondern viel.leicht eher das Sasbach im Brisgau ist, das am Rhein,LNarkolshcim vorüber bey dem Schlosse Limpurg liegt,aus welchem Kaiser Rudolf A°- 12,8- geboren worden **).

Die Urkunde von A". 1044. verdient noch einige Auf.merkfamkcit um der Abtheilung willen, welche Hunfricdunter seinen zu Embrach hörigen Leuten (mriusgue Lexusfamilias ) macht: In Fiscales , Tabularios Und Ser vitor es.geilte waren die mit Leib und Gut zu dem Eigenthum

*) Hist. d’Alftce. T. I. p. CCXLVIII.

»«) S- Codex Epist. Rodolphi in Frontispicio Fastorum, per Rev.

Principem Gerbertum,