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Schweitzersches Museum. 1789. Fünfter Jahrgang. [7-12. Heft.]
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seinem Vaterland wenig von jenem unglücklichen Tode,der in der zweyten Straßburgifchen Urkunde beatu« odi-tu« genennet wird *).

Dieser ist also derjenige Hunfried, Thumherr und Erz-priester zu Grraßburg, der nach der Sage das verarmte |Stift Embrach wieder hergestellt habe, deisen Alter mannicht wisse, wohl aber daß er ein Graf von RxburF ge«Wesen sey. Nur so viel war dem wissensbegierigen letzten 'iProbst Brennwald und seinem nicht minder fleißigenTochtermann Stumpf bekannt **).

Adelheit war Hunfrieds Schwester, und wird deCastello sVüifflingen genenilt *'*), nicht nur wegen der Ab.stammung, sondern weil ste dieses mütterliche Gut wirklichin der Theilung der Allodialien mit ihrem Bruder für stchbekommen hatte. Sie war vermählt mitll. Rudolfen Grafen von Achalm, einem Schlossebey Reutlingen in Schwaben, das sein Bruder Eginoober Eglof angefangen und er vollendet hatte. Sie hat«ten stch vorher Grafen von pfullingen geheissen und ih- ?ren Hauptsttz in dem nahe gelegenen Tettingen gehabt.

Sein Vater war Eglof, die Mutter Azccka, der BruderCuno Erzbischof von Trier gewesen. Rudolf war i. I.1044. schon todt, hatte aber neben -der Wittib majorenneSöhne hinterlassen; überhaupt aber io Kinder gezeuget:Tuono, Lurold, Echno, Rudolf, Hunfried, Berimger, Werner, willibirg, Mechtild, Beatrix f), dienun nach einander folgen werben. Adelheit überlebteauch ihren Bruder Hunfried, und suchte nach seinemTod die Vergabung Embrachs an Srraßburg ungül.

") Muratori Annali d’Ital. T. VI. p. 155. — S. Mure. Hist. j

d’Ital. T. III. p. 162. — Hermann, Contract, — Neerolog. I

Zivyfalt.

' **) Bremvmali Chr. Helv. Msct. — Stumpf, Chr. V. 30, 3;.

*"') Htss. p. 204. — t) t- c. p. 169.