„ sint auch ( fahrt das Gesetz fort) „der Rat und dl>
„ Bürger gemeinlich übireinkommen, und hant es ge-„ schworn: Swa dehein Lantmann uns Uebil tuot, und„ Recht von versprichst „ ( sich des Stadtrechts nichtbegnügen will),, swer uns darzuo hilfet, densol der Rat„ und die Bürgere» (gegen die Rache des bezwunge-nen Handelmachers) „ schirmen/ ob joch enre/ der uns„ den Schadentuot, Mage» (Verwandte und Anhang)
„ in der Skat hat (II. B. z. Tit.) — Hinwieder, imzweyten der oberzahlten Falle: „ Swa der Lantmann her-„ inkumt, den sol enkein Bürger vahen eim andern Lant-„ man ze liebe, noch angriffen, ald er git je Buzzc II.
„ Marche der Etat, und sol den Gevangen unschadehaft„ machen, und Widergeben al sin Guot „ (deßen er sichzugleich mit feiner Person bemächtigt hatte). „ Des Klä-„ gers P zze stak an des Rates Eide. Swie er der„ nit geleisten mag, so sol man im die Stat verbieten. ,
„ Swer in darüber gehaltet, der git der Stat ze Buzze*> II. Mark ... (II. B, 7. Tit.) — Und endlich gehörtvielleicht am füglichsten hieher eine gleich vor der obigenstehende Satzung unsers Richtebriefs : „ Swa e>n Burr„ ger mit des Rates Urloub den Lantman pfendet, der„ sol das Recht han, von der Gehorsami, das ers mit„ Urlobe hat getan : Swas Schaden er der Pfandunge„ hat gehat, also das er behoben mag je dien Heiligen,
„ was der Schaden ist, der Schaden und der Erre sol„ rechte Vordrunge sin „; d. h. Er soll Kosten und Scha-den zu der Hauptschuld schlagen dürfen. „ Und sol das„ stan uf dem Rate nach siner Bescheidenheit. Ist abir„ dasder Lantman darnach kumt, und dem Bürger Rechta wil tuon , da sol in der Rat nit twingen wan an dem„ Guote das über die zwene Schaden wisset d. h. Ersoll ihn lediglich zu Befriedigung seines Gläubigers, inAbsicht auf die Hauptsache und auf die Kosten, anhalten.
(II. B. 6. Tit.)