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wettn der müßige Adel ihm stöhnen muß, und vielleichtmehr als der halbe Theil der Herrschaften in der Waac,deren doch über hundert sind, sich in Handen von Han-delsleuthen oder Glüksrittern befinden. Wie vielen geht'sda, wie dem Sosias im Ampithrion; der ist Herr, beydem man isset. Doch ist merkwürdig daß keines dieser Häu-ser lang im Besitze seiner Herrschaften bleibt. Cepet, die an-gesehenste dieser Baronicn ist ein Beweis davon. Immerin Handen sehr reicher Häuser (andre vermöchten sie nichtzu kaufen), ist solche in einem beständigen Creislaufe; undda die Regierung dasLod (laudatio), eine Abgabe die beyEdellehen den fichsten Theil des Werthes abwirft, beyjeder Handänderung durch Kauf beziehet, so macht diesesRecht eine der wichtigsten Einkünfte des Landesherr» aus.— In diesem Jahrhunderte, da man nur zu erwerben suchtum zu gcnicssen, erhält sich der Reichthum kaum zwey Ge-schlechter durch in einem Hause. Der Groövater war arm,der Vater erwarb, der Sohn genoß — der Großsohn istwieder arm. Folge des Luxus, der, wie die Zeit ihre Kin-der, seine Mutter auffrißt, und, nachdem er den Boden,auf dem er groß worden, erschöpfet hat, selber zu Grundegeht. Das Glüksrad dreht so gut um wie das Spinnrad;und zwar, dünkt mich — ich weiß nicht ob ich mich irre —immer geschwinder! Besser ists, Freund ! auf sicherm Bo-den bleiben, als sich der Höhe zu vertrauen; so schwin-delts uns wenigstens nicht. Unser kleine Engellandeepocht zum Drittenmal an der Thüre. Leben Sie wohl.
XX. B r i e ft
Mertm.
Ich sagte ihnen letzthin, der junge Dritte habe michunterbrochen. Ich sollte eben mit ihm einen Ausfallnach Romainmoitier zu Pferde thun; denn reiten liebtGchw. Mus. 2, Iahrg. u. Heft. Sss