t.Vl 1 Vorrede des Uebcrsetzers
vorher schon selbst zu Sinne gekommen; allein weil ,ich allzu vieles merkwürdiges antraff, und die An- 'zeige zu weitschichtig werden möchte/ habe ich manVorhaben werters nicht ausführen gewollt. Nach-mals hat mich das erst gemeldte Verlangen , undweil das Buch in mehrere Bande ist abgetheilet,folglich auch die Sache mir leichter gemachet wor-den/ endlich doch bewogen/ daß ich diese Arvert wie-derum vor mich nahm/ und, obschon es schwer ge-fallen eine Wahl zu machen, wo schrer so viele vor-trefllchste Satze als Worte sich befinden, einen kur-zen Auszug, aber nur der merkwürdigern Sachen,verfertigte, damit also meinen Lesern einiges Ge-nügen geschehen, und auch das Werk nicht zu weit-läufig werden möchte. Wenn ich alles merkwür-diges, was und wie es in des Pouget Buche vor-kömmt, hatte anziehen wollen, dörfte selbes wohleinen ganzen Band ausmachen: allein es gebrichtmir dermal an der Zeit es zu bewerkstelligen; undmeine Leser, hoffe ich, werden schon mit einem we- ^ >
nigern sich begnügen lassen. !
Ob meine Übersetzung und wenige Vermeh-rung wohl gerathen habe, will ich dem beliebigen !Urtheile meiner Leser zu entscheiden völlig überlas-sen haben. Ich wünsche selbes; doch getraue ichmir nicht es zu behaupten, weil ich nur gar zu wohlweis, und gewiß ist, daß auch die Gelehrtesten esbisweil übersehen; ich aber mit diesen in keine Ver-aleichung mag gezogen werden, und ein Mensch,dem das Fehlen eigen ist, wie andere zu seyn nichtLaugne. Wenn dann einige Fehler sich darinn be-finden: