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Einleitendes
der auswärtigen Völker an : weßwegen es bald da bald dortdie Strafe Gottes sich zugezogen ; aber doch von seiner Gott,losigkeitauch nach verschiedenen Absirafungen nicht ist abweivLig gemachet worden.
Endlich , nachdem die Erfüllung der Zeit gekommen,welche die Propheten vorher schon lang verkündiget hatten,schickere Gott seinen Sohn auf die Welt, (Br. an die Ga-lat. 4,4.) und damit den Menschen geholfen würde, ist derHeiland und Erlöser der Menschen, der Sohn Gottes ge-kommen , und Jesus Christus von einer Jungfrau gebohrenworden. Dieser, als er mit Worten und Beyspielen gezei-get, was wir thun müßten, wie wir könnten selig werden :und durch Wunderlichen bewiesen, daß er der von dem Va»ter abgeschickte Sohn Gottes sey, ist endlich gekreußiget wor-den, hat sich für das menschliche Geschlecht abstrafen lassen,und durch seinen Tod die sündigen Menschen mit den, Va,ter versöhnet. (?roln?nlck.)
Nach dem Tode ist er begraben worden, am dritten Ta,ge vom Tode auferstanden , Apoll.) und nach
vierzig Tagen vor den Augen seiner Jünger in den Himmelgefahren. Zehn Tage hernach hat er den heiligen Geist überdie Jünger herabgeschicket, welche auf seinen Befehl zu Je-rusalem sind beysammen verblieben.
Welches Gesch nun in die Herzen der Menschen Gott derErschaffet anfänglich eingeschrieben, und Gott durch den Moy-scs den Juden auf steinernen Tafeln geschrieben zugeschicket:eben dieses hat der heilige Geist bey seiner Ankunft wieder indie Herzen der Junger Christi eingezeichnet.
Unter diesen haben die zwölf vornehmsten, welchen Chri-stus den Namen der Apostel beygeleget, zuerst den Juden,nachmals, da sich die Juden nicht daran kehreten, den übri-gen in der ganzen Welt zerstreucten Völkern alles dasjenigeverkündiget, was sie Christus gelehret, sie gehöret, unddabey gegenwärtige Zeugen abgegeben.
Durch die Verkündung dieser Dinge, durch ihre Wun-derwerke und Tod sind schier unzählbare Lehrjünger Gott zu-gebracht worden; durch deren Predigten, Wunder, nndver-
gösse-