3 Kapitel. 2 Absatz. ZZ
worden ; Und was für Uebel endlich daraus entstanden! seyn. (ss)
Zweyter Absah.
> Von der Strafe, und den Wirkungen der Sünde unserer' ersten Elrern : wie auch von der Erbsünde.
F. Nachdem unsere erste Eltern gesündiget, was ist mitihnen geschehen ?
A. Gleich darauf haben sie erkannt, daß sie bloß wä-ren ; und deßwegen haben sie Feigenblätter zusammenge-flochten , wie auch Gürteln und Schürze sich verfertiget.(Genes. Z, 7.) Nicht alswenn ihnen vormals ihre Blösseunbekannt gewesen wäre, sondern weil die Blösse da-mals ihnen noch ni cht zur Schande gercichete, saget derheilige Augustinus. (O. 1460 Livit. a. 17.)
Denn bis dahin hatten sie sich noch nicht wegen etwas zuschämen; aber gleich nach der Sünde hat das Fleisch widerden Geist seine Begierlichkeit ausgeübet, und von diesem istdas Schämen gekommen. (/^)
Diese war die erste Strafe, mit welcher der Mensch we-gen der Sünde beleget worden; die übrigen hat der züchti-gende Gott gleich beygesetzet.
F. Welche sind diese Strafen der Sünde gewesen ?
A. Damit ich bey Anzeigung dieser eine Ordnung halte,muß ich zuvor handeln von den Strafen , mit welchen unsereerste Eltern sind gezüchtiget worden; hernach von jenen, wel-che sie anch ihrer Nachkommenschaft zugezogen haben.
F. Welche waren ihre Strafen ?
A. 1. Es sind selben zugekommen alle Gattungen derSchwach - und Krankheiten ; und dem Tode ist über sie dieHerrschaft gegeben worden.
2. Die Unwissenheit und Begierlichkeiten haben sich beyselben ungesunden. Die willkührlichr Freyheit ist bey ihnen___ D Z__ zwar
(b) 8. Anc;. äs Liv. ». b. 14, c. iZ» r>. i. läsm äe Liv.V. h. -4, c. i2. (M 8. -ruß. äs (rsnef. sä lit. I.. lv» e.A4, a. 46. 8c äs Liv. 1). k^. 14, c. 17.