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Katholische Unterweisungen nach der Weise einer Christenlehre, in welchen, was immer zu der Religionsgeschichte, und den Lehren, Sitten, Sacramenten, Gebethen, Gebräuchen, und Uebungen der Kirche gehöret, insgesammt in einem kurzen Begriffe aus den heiligen Gründen der göttlichen Schrift und Uebergabe deutlich gezeiget wird / aus der französischen Sprache in die lateinische gebracht ... von dem Verfasser und auch Uebersetzer Franciscus Amatus Pouget ... ; aus der lateinischen Sprache in die deutsche übersetzet, und ... vermehrt von einem Priester aus dem Orden des heiligen Benedictus
Entstehung
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4 Kapitel. Z Absatz. 8r

sti: hernach -er Jsmaeldie Jaden; der Jsaac die Christenvorgestellet. (K) Ich zeige es.

1. Christen werden wir nur durch die wundervolle Wie-dergeburt in der Taufe; gleichwie dir Geburt des Jsaac voneiner neunzigjährigen Mutter ein Wunder gewesen, undnicht nach dem Laufe der Natur.

2. Die Verheissungen des ewigen Bundes, und des ewi-gen Lebens gehen nur die Christen an; gleichwie nur auf denJsaac gemeynet waren die Verheissungen, die wegen denNachkömmlingen des Abraham sind gegeben worden.

z. Gott hält die Christen wie Söhne, und nicht wie Leib-eigene , er hat ihnen das Gesetz der Liebe gegeben : Christushat sie befreyet von der Dienstbarkeit des mosaischen Gesetzes,welches nur ihm untergebene Leibeigene hatte. Die Kirche hatsie gebohren, welche lang unfruchtbar ist gewesen; da unter-dessen die Magd , die Synagoge, Kinder genug hatte.

4. Die Juden sind den Christen aussätzig gewesen , -undhaben diese, soviel sie nur konnten , verfolget und übel gehal-ten ; gleichwie der Jfmael den Jsaac verfolgete. Aber GottHai die Magd , die Synagoge, sammt ihren Kindern auchverstoßen.

Wie wohl alles dieses mit dem Jsinael und Jsaac, mitder Agar und Sara übereinkomme, müssen alle begreifen. (8)

F. Wessen sind ein Vorbild gewesen die Kinder , welcheder Abraham von der Cethura bekommen ?

A. Sie haben diejenige Christen vorgebildet, welche nichtnach dem Glauben leben, sondern nach dem Fleische wandeln.Diese werden zwar von Gott beschenket auf der Welt, abersie haben keinen Theil an der ewigen Erbschaft. Gort willauch die nach dem Glauben Lebenden, welche freylich der Jsaarvorgestellet hat, was ihn berrift , sogar auch in diesem Le-ben abgesönderet haben von jenen, die, obschon sie zu demchristlichen Glauben sich bekannt haben, doch nach dem Flei-sche,

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