8r i Theil, i Abtheilung.
sche^ und nicht nach dem Gerste leben. (Vr. an die Rär-wer 8,4-) (1)
F. Was ist dann Leben nach dem Fleische; was nachdem Fleische Wandeln ; was nach dem Geiste ?
A. Dieses will nach der Meynung des heiligen ApostelsPaulus soviel sagen, als den Begierlichkeiten des Fleisches sichergeben , von den Gelüsten sich beherrschen lassen, das Ver-langen des Fleisches und der Geilheit erfüllen. Nach demGeiste Leben aber ist das Fleisch sammt den Lastern und Be-Sittlichkeiten kreutzigen, (Br. an die Galat. Z, 24.) Gottlieben, Christo nachfolgen, den innerlichen Einsprechungender Gnade Folge leisten. (V)
Sechster Absatz.
Von dem Isaac und Jacob, von welchen alle Judenentsprossen sind.
F. Warum wird der Abraham in der heiligen Schrift ge-nannt ein Vater aller Gläubigen?
A. Weil er nicht nur der Juden, sondern auch der Chri-sten Vater ist gewesen. <A)
Der Juden zwar, als welche von dem Isaac seinem Soh-ne herstammen
Der Christen aber, welche durch den Glauben ihm sind ge-bohren worden aus Christo, dessen der Isaac ein Vater undVorbild gewesen.
F. In wem ist der Isaac ein Vorbild Christi gewesen ?
A. In sehr vielen Dingen.
l. Was ich in dem vorgehenden Absäße gcsaget habe vondem Isaac und Jsmael, dieses laßt sich gar wohl auslegenauf Christum und die Juden ; wie ein jeder leicht wird einse-hen können, wenn er selbes aufmerksam betrachtet.
2. Das
C?) i Lorivtb. n. 8. R. -6 äe tÜiv. D. c. 34.
(V) Roman. 8 , i ä logg. 6alat. Z » 16 <8e iegg. 8. b,.
14 «le Liv. O. c. z» i>. 2., öcc. 4 , n. 1. äe cont. ^uas epill.b,. Z» c. 2» n. 2. (L) Roman. 4, 9 ÜL logg.