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Katholische Unterweisungen nach der Weise einer Christenlehre, in welchen, was immer zu der Religionsgeschichte, und den Lehren, Sitten, Sacramenten, Gebethen, Gebräuchen, und Uebungen der Kirche gehöret, insgesammt in einem kurzen Begriffe aus den heiligen Gründen der göttlichen Schrift und Uebergabe deutlich gezeiget wird / aus der französischen Sprache in die lateinische gebracht ... von dem Verfasser und auch Uebersetzer Franciscus Amatus Pouget ... ; aus der lateinischen Sprache in die deutsche übersetzet, und ... vermehrt von einem Priester aus dem Orden des heiligen Benedictus
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i Theil, i Abtheilung.

in dem ganzen Egypken. 6. Geschwüre. 7. Ein mit Blitzenvermischter Hagel. 8. Heuschrecken, y. Finsternisse. io.Der Tod aller Erstgebohrnen. (?)

F. Warum haben endlich die Egyptier die Jsraeliten ab-ziehen lassen?

A. Weil die Erstgebohrnensind umgekommen.

F. Wie sind diese aber umgekommen ?

2l. Auf den Befehl Gottes , welchen ihnen der Moysesverkündiget hatte, hat ein jeder israelitischer Hausvater fürsein Geschlecht und Hans ein jähriges unbeflecktes Lamm ge-nommen, dieses geschlachtet, bey dem Feuer gebraten, gegessen,und mit desselben Blute die oberste Schwelle und Pfosten sei-nes Hauses besprenget. Darauf ist mitten in der Nacht derEngel des Herrn gekommen , und was immer für ein Hau«der Egyptier er mit dem Blute nicht besprenget angetroffen,in selbem hat er alle Erstgebohrne sowohl von den Menschenals dem Viehe umgebracht. (6)

L. Was damals von Gott ist befohlen worden, will ichgerne anhören, wenn es dir nicht verdrüßlich fällt selbes weit-läuftiger beyzubringen.

A. Ich will es gerne thun. i. Gott hat durch den Mop-ses den Jsraeliten befohlen, daß ein jeder silberne und goldeneGeschirre, wie auch sehr viele Rleider von den Egyptiernbegehren sollte. Der Herr aber wachste die Egyptier demVolke also geneigt, daß sie ihm selbe liehen ; und hiemitberaubere es die Egyptier. (Erod. 12, .5, u. w.)

2. Gott hat befohlen an« vierzehnten Tage des ersten Mo-nats zu Abends ein Lamm zu schlachten, dessen Fleisch nichtroh , nicht gesotten , sondern bey dem Feuer« gebraten, zu es-sen , den Kopf sammt dein Eingeweide und Füssen zu verzeh-ren , wie auch ungesäuertes Brod und Salat dabey zu ge-messen. Wenn etwas von dem Lamme übrig bleiben würde,

soll-

(k) kxoch 7» r 6r ieqg. 6c c. 8 » 66: iegg. 6: c. 9, 1 6clegq. 6cc. 10, iZ 6: iegg. 6c c. 12, 12 6: iegq. ?lsl. 77, 4;6 c teqq. 8sp. 16, y 6c lugg. 6: e. 1,7, 2 6c legg. 6c c. 18. r.<0, Lxoci. ls, z Üclegg.