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Katholische Unterweisungen nach der Weise einer Christenlehre, in welchen, was immer zu der Religionsgeschichte, und den Lehren, Sitten, Sacramenten, Gebethen, Gebräuchen, und Uebungen der Kirche gehöret, insgesammt in einem kurzen Begriffe aus den heiligen Gründen der göttlichen Schrift und Uebergabe deutlich gezeiget wird / aus der französischen Sprache in die lateinische gebracht ... von dem Verfasser und auch Uebersetzer Franciscus Amatus Pouget ... ; aus der lateinischen Sprache in die deutsche übersetzet, und ... vermehrt von einem Priester aus dem Orden des heiligen Benedictus
Entstehung
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4 Kapitel. 8 Absatz. yz

solltenske es verbrennen. Ihr müsset aber, sagete er, es alsoessen. Eure Lenden sottet ihr umgürten , und Schuhean den Füssen haben : in cucrn Händen sottet ihr Stäbehalten, und mir Geschwindigkeit es essen. (Exod. 12, n.)Ueberdas hat Gott auch dabey gebothen , daß sie die Gebei-ne des Lammes nicht zerbrechen, von desselben Fleische Nichtshinwegrragen , keinen Auswärtigen oder Unbeschniktenen da-von sollten essen lassen, und sieben Tage lang nach der Schlach-tung des Lammes Niemand ein ges,nettes Brod weder ge-messen , weder in dem Hause aufbehalten. (ftl)

z. Zum Andenken der Befreyung, welche bald erfolgenwürde, hat Gott befohlen alle Jahre, an eben diesem Tage,und auf gleiche Weise, die Schlachtung lind Geniessung desLammes zu wiederholen, und an dem darauffolgenden Tageeinen Feyertag zu halten, um des so grossen Wunders sichzu erinnern : wie auch sieben Tage lang hernach ungesäuertesBrod zu essen. Sowohl das Lamm, welches würde geschlach-tet werden, als auch die feyerliche Zeit ließ er Ostern nennen;welches Wort von dem Auszuge hergenommen ist. (I)

F. Warum hat Gott gewollt die Geniessung des Oster-lammes also halten lassen?

A. Da es den Jsraeliten zum erstenmal ist befohlen wor-den , mußte es schier also geschehen, weil der gleich bevorste-hende Auszug aus Egypten es nicht anders zuließ; denn siekonnten weder, ohne zuvor mit Speisen sich erquicket, undeine Wegzehrung genommen zu haben, sich auf die Reift bege-ben ; weder die gewöhnliche Zeit zur Bereitung der Brodeund des Fleisches daraufwenden, weil die Egypner sie nur ge-schwind fortzuziehen antrieben. Deßwegen ist den Israeli-ten gebothen worden ungesäuertes, nicht aber gesänerres Brod;das Lamm nicht gesotten , sondern an dem Feuer gebraten, zuessen ; an den Lenden umgürtet zu der Reise, mit Stäbenin den Händen, und Schuhen an den Füssen, alles schleunigaufzuzehren, (k)

___Weil

(H) Lxoä. 12 » r Lc logg. (H Lxoä. 12, 14 L logg.(X) Lxoä. 12,34 Lc W.