Buch 
Katholische Unterweisungen nach der Weise einer Christenlehre, in welchen, was immer zu der Religionsgeschichte, und den Lehren, Sitten, Sacramenten, Gebethen, Gebräuchen, und Uebungen der Kirche gehöret, insgesammt in einem kurzen Begriffe aus den heiligen Gründen der göttlichen Schrift und Uebergabe deutlich gezeiget wird / aus der französischen Sprache in die lateinische gebracht ... von dem Verfasser und auch Uebersetzer Franciscus Amatus Pouget ... ; aus der lateinischen Sprache in die deutsche übersetzet, und ... vermehrt von einem Priester aus dem Orden des heiligen Benedictus
Entstehung
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4 Kapitel. 12 Absatz. n?

zuviel nachgegeben , und aus Golde ein Kalb gegossen, wel-ches das Volk angebecher hat. (/^)

F. Was hat der Moyfts dazu gesagel, nachdem er vondem Berge zurückgekommen ist ?

A. Als er nahe ;nm Lager gekommen, hat er dasRalb und Lanzen gesehen ; worüber er sich heftig erzürnethat, und die Tafeln weggeworfen, welche mit dem FingerGottes geschrieben waren, und die er dem Volke überbrachte:er hat sie auch an dem Fusse des Berges zerbrochen, und ,nachdem er das gemachte Ralb ergriffen, Hai er es ver-brannt , und zu einem Staube zerstoßen , welchen er indas Wasser gestreuet, und den Rindern Israel davon zutrinken gegeben. (Exod. g 2, i y, u. w.) Hernach gab er demAaron wegen dieses so grossen Lasters einen scharfen Verweis,und. nachdem er alle von der Zunft Levi hat zu sich kommenlassen , befahl er ihnen, daß sie hin und her gehen sollten voneinem Eingänge bis zu dem andern mitten durch das La-ger, und ein jeder sollte umbringen seinen Bruder, Freund,und Nächsten. Weil nundieses geschehen, (ll) sind an sel-bem Tage bey drey und zwanzigtausend Menschen umge-bracht worden : und Moyses sagere zu den Leviten : Heuthabet ihr eure Hände, ein jeder an seinem Sohne undBruder, dem Herrn gcheiliget, damit euch der Segen ge-geben werde. (Ald. 27, u. w.)

F. Was hat Moyses hernach gethan ?

21. An dem folgenden Tage hat er zu dem Volke gesa-get: Ihr habet eine sehr grosse Sünde begangen. (All).zc> ) Nachdem aber durch das Bitten der Zorn Gottes ist ge-stillet worden, hak er sich wieder auf den Berg begeben, unda dort vierzig Tage und vierzig Nächte bey dem Herrn sichaufgehalten, ohne daß er ein Brod gegessen, oder ein was-

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