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Katholische Unterweisungen nach der Weise einer Christenlehre, in welchen, was immer zu der Religionsgeschichte, und den Lehren, Sitten, Sacramenten, Gebethen, Gebräuchen, und Uebungen der Kirche gehöret, insgesammt in einem kurzen Begriffe aus den heiligen Gründen der göttlichen Schrift und Uebergabe deutlich gezeiget wird / aus der französischen Sprache in die lateinische gebracht ... von dem Verfasser und auch Uebersetzer Franciscus Amatus Pouget ... ; aus der lateinischen Sprache in die deutsche übersetzet, und ... vermehrt von einem Priester aus dem Orden des heiligen Benedictus
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izo I Theil. I Abtheilung.

Fünfzehnter Absatz.

Unter dem Vorsteher Iosue kömmt das israelitische Volkzu der Besitzung des verheißenen Landes; und dieses ^wird unter die Zünfte und Geschlechter ausgetheilet. -Wie es mit dem Volke ausgesehen, und desselben

Sitten unter der Regierung der Richter. ^

F. Was für ein Aussehen hat es init dem israelitischen !Volke gehabt nach dem Tode des Moyses ? l!

A. Die oberste Gewalt ist hernach dem Iosue zugekom- !men , als welchen Gott zum Führer des Volkes bestellet; jdas Volk aber in allen ihm zu gehorsamen, und unterchänig §zu seyn versprochen hat. Unter seiner Anführung hat das jisraelitische Volk die Besitzung des versprochenen Landes über-kommen. (A)

F. Sind die Jsraeliten ohne einige Hinderniß oder Wider-stand zu der Besitzung dieses Landes gekommen ?

A. Sehr viele Völker haben sich ihnen widersetzet, undviele auch Kriege geführet; sie sind aber alle von dem Feld-herrn Iosue überwunden und geschlagen worden: ja er hatsogar alle Völker desselben Landes ausgerottet, (ö) j

F. Ist dann gar keiner von den Einwohnern dieses Lan- !des übrig gelassen worden ? j

A. Es sind nicht alle von dem Feldherrn Iosue, oder zu- !gleich , und in eben selber Zeit, sondern nach und nach, und jin den folgenden Jahren aufgerieben worden; denn Gott ließ jdieses also zu, theils damit das Land nicht leer und ungebauet ?verblieb , bis die Jsraeliten sich vermehren würden, und alle »Theile dieses Landes besetzen könnten; theils damit die Jsrae- j

liten wachbar erhalten tvurden , und nicht, wenn sie keinen z

Feind zu fürchten hätten, ein müßiges Leben sichreren. (L)

§. Wie hat der Iosue das Land Chanaan unter dieJsraeliten ausgetheilet?

A. Durch

(H) /oiue i, r äc teqq. (6) De^e Dibruin chsue, ü trm-ti Virl kistorisni cupi« psrnolcere. (L) Lxocl. 2Z » 2y Leleg. Deuteron. 7,2i Lieg. ^olusLZ, 4 Lc segg. suäic. z, rLc keq, (Z. 17 io/uäie. u. z L 4. ?