4 Kapitel, r Z Absatz. izr
2l. Durch das Loos; und welcher Strich Landes einemjeden Geschlechte aus Schickung Gottes durch das Loos zu«gefallen, in desselben Besitz Hai sich ein jedes geseßet. (l))
L. Hat diesss wohl etwas vorbedeutet, daß die Jsraelüten viele Beschwerden haben überwinden müssen , ehe sie zuder Besitzung des Landes gelangen konnten : wie auch daß siemit vielen Feinden Kriege bekommen, nur nack und nach iuitVerlaufe einiger Jahre alle Feinde völlig bemeisteret haben?
A. Alles dieses giebt uns gleichsam in einem Bilde zu serhen, wie viele Beschwerden die Kirche, und sogar ein jederChrist, zu überwinden habe; in wie viele Streite man sicheinlassen , wie viele Feinde man besiegen müsse, ehe man dieBesitzung des himmlischen Vaterlands, welches gewiß dasLand der Lebendigen ist, sich erwerben möge.
Ales dieses können die Christen nicht auf einmal, son,dem nach und nach wegräumen, und es bleibt ihnen allzeitwas zu bestreiken , zu besiegen, zu fürchten übrig; dennGott hat es schon also angeordnet, damit ihre Tugend sichallzeit üben könne, sie in der Furcht und Aengstigkeit erhabten werden, in keine Faulheit gerathen, oder von einem Hoch-Muthe sich einnehmen lassen. (L)
L. Warum hat Gott gewollt das Land Chanaan durchdas Loos austheilen lassen ?
2l. i. Damit auf solche Weise alles Murren , Zanken,und Streiten verhinderet würde.
2. Damit aus diesem die Jsraeliten sehen könnten, daßeinem jeden der Strich Landes - welchen er bekommen , nichtnach der Menschen, sondern nach Gottes Belieben sey zugerfallen.
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(v) blum. 26, 5;. los. 2Z» 4. pssl. 77. 54. 16 mtellltze
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