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Katholische Unterweisungen nach der Weise einer Christenlehre, in welchen, was immer zu der Religionsgeschichte, und den Lehren, Sitten, Sacramenten, Gebethen, Gebräuchen, und Uebungen der Kirche gehöret, insgesammt in einem kurzen Begriffe aus den heiligen Gründen der göttlichen Schrift und Uebergabe deutlich gezeiget wird / aus der französischen Sprache in die lateinische gebracht ... von dem Verfasser und auch Uebersetzer Franciscus Amatus Pouget ... ; aus der lateinischen Sprache in die deutsche übersetzet, und ... vermehrt von einem Priester aus dem Orden des heiligen Benedictus
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r-» i Theil- r Abtheilung.

-er heydnischen Kaiser mit den Waffen zu vertheidigen. Siehätten, und zwar sehr leicht, können Gewalt wider Gewaltbrauchen, wenn sie nur bey so vielfältig ihnen gegebenen Ge-legenheiten gewollt hättm ; allein sie haben bey den strengstenVerfolgungen niemals einiger andern Waffen sich 'bedienetals der Geduld und der Anruffung Gottes. Sie wollten auchvon andern Unterthanen der Könige niemals in einigem andernDinge unterschieden >'eyn als in dem , daß man sie weit nn-terthäniger, getremr, und gehorsamer gegen die Könige

sah. (L)

Mit den Juden hatte es eine gleiche Bewandniß. Als sienach Babylon sind eeführet worden, haben sie von Gott denBefehl bekommen n ihrer Gefangenschaft geduldig zu verblei-ben , um den Frieden des babylonischen Reiches zu bitten, wieauch um die Erhaltung des Lebens, den Wohlstand , und dieGlückseligkeit der Könige, unter welchen sie stunden. (0)

Da nun Mathathias, und nach seinem Tode Judas derMachabäer ihr unterdrücktes Volk lind den Glauben zu be-schützen wider den AntiochuS, welchen ich unterdessen für ei-nen rechtmässigen König der Juden will ansehen lassen, dieWaffen ergriffen: haben sie dieses aus besonderer, und ihrenGebräuchen widrigerEiNgebungGotles,und aufseilten Befehlgethan. Sie waren von jenem Eifer ergriffen, welcher vor-mals bey dem Phinees gegen die das Gesetz übertretendenJsracliten sich gczeiget. Man sieht dieses in der heiligenSchrift, alwo drey Stücke zu lesen sind : i. Mathathias ha»be einen Eifer bekommen für das Gesetz, eben weil er sich wir-er den AntiochuS aufgemachet. 2. Gott selbst habe sich derMachabäer bey dem Streite angenommen, indem himmlischeZeichen dabey geschehen sind. z. Judas der Machabäer ha-be von Gott selbst, dem alles untergeben ist, ein Schwert be-kommen, die Feinde des Volks Gottes zu bemeistern. (L)

2 . Ueber-

(6) 2 lVlscksd. r, 27 Lr 25. öc e. z, I Lc leqg. Lc c. 5»»9 Lr 25. ll'ertull. r-. g8- ^polox. (O) äorem. 29,7. karucli.r» ii L tegq. (W i IVIscksd. s» sü Lr leg. I-. 2 Mclisb.lo» 29 öc 1p<j. ä: c. i;, 12 är kegg.