r-» i Theil- r Abtheilung.
-er heydnischen Kaiser mit den Waffen zu vertheidigen. Siehätten, und zwar sehr leicht, können Gewalt wider Gewaltbrauchen, wenn sie nur bey so vielfältig ihnen gegebenen Ge-legenheiten gewollt hättm ; allein sie haben bey den strengstenVerfolgungen niemals einiger andern Waffen sich 'bedienetals der Geduld und der Anruffung Gottes. Sie wollten auchvon andern Unterthanen der Könige niemals in einigem andernDinge unterschieden >'eyn als in dem , daß man sie weit nn-terthäniger, getremr, und gehorsamer gegen die Könige
sah. (L)
Mit den Juden hatte es eine gleiche Bewandniß. Als sienach Babylon sind eeführet worden, haben sie von Gott denBefehl bekommen n ihrer Gefangenschaft geduldig zu verblei-ben , um den Frieden des babylonischen Reiches zu bitten, wieauch um die Erhaltung des Lebens, den Wohlstand , und dieGlückseligkeit der Könige, unter welchen sie stunden. (0)
Da nun Mathathias, und nach seinem Tode Judas derMachabäer ihr unterdrücktes Volk lind den Glauben zu be-schützen wider den AntiochuS, welchen ich unterdessen für ei-nen rechtmässigen König der Juden will ansehen lassen, dieWaffen ergriffen: haben sie dieses aus besonderer, und ihrenGebräuchen widrigerEiNgebungGotles,und aufseilten Befehlgethan. Sie waren von jenem Eifer ergriffen, welcher vor-mals bey dem Phinees gegen die das Gesetz übertretendenJsracliten sich gczeiget. Man sieht dieses in der heiligenSchrift, alwo drey Stücke zu lesen sind : i. Mathathias ha»be einen Eifer bekommen für das Gesetz, eben weil er sich wir-er den AntiochuS aufgemachet. 2. Gott selbst habe sich derMachabäer bey dem Streite angenommen, indem himmlischeZeichen dabey geschehen sind. z. Judas der Machabäer ha-be von Gott selbst, dem alles untergeben ist, ein Schwert be-kommen, die Feinde des Volks Gottes zu bemeistern. (L)
2 . Ueber-
(6) 2 lVlscksd. r, 27 Lr 25. öc e. z, I Lc leqg. Lc c. 5»»9 Lr 25. ll'ertull. r-. g8- ^polox. (O) äorem. 29,7. karucli.r» ii L tegq. (W i IVIscksd. s» sü Lr leg. I-. 2 Mclisb.lo» 29 öc 1p<j. ä: c. i;, 12 är kegg.