7 Kapitel. -8 Absatz. 215
L. Sage mir, woher die Kappen oder iht so genanntenVespermäntel kommen.
A. Die Alten haben vormals, wenn sie etwa bey einemeingefallenen Regen aus einer Kirche in eine andere zu einerStation oder Gebethsversammlung giengen, einen Mantelgetragen, und diesem war eine Kappe von gleichem Tucheangenähet, um das Haupt damit zu bedecken. In den fol-genden Zeiten aber, als diese Mäntel nicht aus einem schlech-ten Tuche verfertiget, und derselben Kappen (Die Franzosenheissen diese Orfrois) wie auch der Rand des Kleides mit un-terschiedlichen aus Golde und Silber gestickten Blumen oderandern Bildern gezieret wurden, ja nicht mehr zur Beschü-hung des Leib» oder Hauptes wider den Regen dieneren : hatman ein Gcprängkleid daraus gemacher, und es pflegen dieAltarsdiener, Sänger, und andere nicht mehr wie zuvorbey dem einfallenden Regen , sondern nur bey schönem Wet-ter , oder vielmehr in den Kirchen selbst bey dem alleinigenfeyerlichen Gottesdienste der höhern Festtage selbe anzule-gen. (L)
Von den andern bischöflichen Kleidern habe ich schon(In dies. Th. i Abth. 7 Kap. i z Abs.) geredet, wo ich vonder Weihung der Bischöfe gehandelt. (tL)
Achtzehnter Absatz.
2.n welchen Tagen und zu welchen Stunden man dasMeßopfer verrichten solle.
L. An welchen Tagen muß man das Meßopfer verrichten ?
2l. -. ES ist gewiß, daß dieses Opfer von Christo ein-gesetzet sey worden, damit es bis an das Ende der Zeiten soll-te verrichtet werden. (A)
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