7 Kapitel. 22 Absatz. 11 Zahl. zr
schchen, daß es dir, o Herr und Gott! gefalle. (Dan.Z, Zy, u. w.)
Hernach erhebt er sich und die Augen gegen den Himmel,und mit ausgestreckten aber gleich wiederum zusammengeleg-ten Händen, gleichsam alswenn er die Gnade und Kraft desheiligen Geistes herbeyrnffeu wollte, machet er ein Kreuhüber das Brod und den Kelch, und saget zugleich dieseWorte:
Romm, 0 heiligmachendcr, allmächtiger, ewigerGott! und segne dieses Opfer , welches deinem heiligenNamen zubereitet ist.
Nach diesem Gebethe leget der Priester mit Beyhilfedes Diacons den Weihrauch in das Rauchfaß, und segnetselben mit diesen Worten :
Durch die Fürbitte des heiligen Erzengels Michael,welcher zur Rechten des Rauchalrares steht, und allerseiner Auserwählten wolle der Herr dieses Rauchwcrk se-gnen , und als ein lieblichen Geruch aufnehmen. Amen»
Hernach beräuchert der Priester das Brod, den Wein,und den ganzen Altar.
Wann er das Opfer beräuchert, spricht er dieses Ge-beth :
Dieses von dir gesegnete Rauchwerk solle zu dir hin-aufsteigen , 0 Herr! und deine Barmherzigkeit über unsHerabkommen.
Bey der Beraucherung aber des Altars spricht er dieseVerse des hundert und vierzigsten Psalmes:
Laß, 0 Herr!< mein Gebeth wie ein Rauchwerk vordeinem Angesichts hinaufsteigen : das Aufheben meinerHände sey wie ein Abendopfer. Setze, 0 Herr! einsBewahrung an meinen Mund, und eine Thüre an mei-ne Lippen ringsherum, damit mein Herz nicht auf bos-hafte Worte verfalle, um Entschuldigungen bey den Sün-den vorzubringen. ( V. 2 , z , und 4. )
Nachdem der Priester die Beräucherung geendiget hat,giebt er das Rauchfaß dem Diacon und saget:
B 2 Der