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Katholische Unterweisungen nach der Weise einer Christenlehre, in welchen, was immer zu der Religionsgeschichte, und den Lehren, Sitten, Sacramenten, Gebethen, Gebräuchen, und Uebungen der Kirche gehöret, insgesammt in einem kurzen Begriffe aus den heiligen Gründen der göttlichen Schrift und Uebergabe deutlich gezeiget wird / aus der französischen Sprache in die lateinische gebracht ... von dem Verfasser und auch Uebersetzer Franciscus Amatus Pouget ... ; aus der lateinischen Sprache in die deutsche übersetzet, und ... vermehrt von einem Priester aus dem Orden des heiligen Benedictus
Entstehung
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zr 3 Theil. 2 Abtheilung.

Der Herr wolle in uns das Feuer seiner Liede, unddie Flamme der ewigen Liebe anzünden.

Hernach wird der Priester von demDiacon, wie auchdie Reliquien der Heiligen, wenn einige von dem Altare ent-fernte sich aldort befinden, weirers der Cbor, und endlichder Altarsdiener angeräuchert. Die Nrsachcn dieser Berau-cherung habe ich oben ( In dies. Abth. 6 Kap. ^Abs. )amgezeiget.

F. Was solle das Volk thun, wann der Priester dasBrod und den Wein Gott opferet?

A. Es solle mit dem Priester eben selbe Gebethe in derStille sprechen, oder in dem Gemüthe sich mit dem Priestervereinigen , und eben das von Gort begehren, um was derPriester bittet.

F. Was solle das Volk thun, wann das Brod, der Wein,Altar rc. beräuchert werden ?

A. Es solle das Gemüth zu Gott erheben und eifrigerbethen. Sehr wohl wird es diesem Brauche beystimmen ,wenn diese Verse des hundert und vierzigsten Psalmes be-thet : Laß, 0 Herr! mein Gebeth wie ein Aauchwerkvor deinem Angesichte hinaufsteigen rc.

XII. 'von der Waschung der Hände und dem Gebe-the : Suscipe sancka Trimms, Nimmauf, 0 heilige Dreyeinigkeit! rc.

F. Warum wäscht der Priester die Hände nach der Be-räucherung?

A. i. Damit er sie von dem Wüste reinige, welcher beyder Berührung des Rauchfasses und der Opfer sich an selbehat legen können ; denn es muß der Priester nur mit sorgfähtigst gewaschenen Händen und Fingern den heiligsten LeibChristi anrühren.

2. Diese Waschung der Hände ist ein Zeichen der größtenReinigkeit der Seele, ohne welche man sich zur Verrichtungdieses hochheiligen Opfers nicht begeben darf. Diese Ursa-che giebt der heilige Cyrillus, (In (^teed. 5.)

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