2Lr
Z Theil. 2 Abtheilung.
gethan , und selbes auf die Augen geleget hatte, sinL siegleich eröffnet worden. Dieses erzählen der heilige Augusti-nus und auch der heilige Ambrosius , welche gegenwärtigeZeugen sind gewesen , und denen man Nichts mag entgegen-sehen. ( „) Es erzählet auch der Diacon Panlinus . daß einvon dem Teufel besessener, nachdem die Leiber der heiligenNazarius und Celsns von dem heiligen Ambrosius sind ge-funden werden, sey befreyer worden, als man sie mit einemfeue, lieben Gepränge in die Kirche Übersetzers (0) Manweis noch viele andere sehr alte Beyspiele von solchen Proceßsionen, welche da beyzubringen zu wenläuftig und überflüssigwäre. (L)
F. Woher kommen die Bittgänge ? was hat zu selbeneine Gelegenheit gegeben?
2t. Es haben nothwendig diese Umgänge aus vielen Uk-fachen geschehen müssen.
r. Nachdem die Verfolgungen anfgehöret hatten, wur-den die verborgenen Leiber der heiligen Blutzeugen, sobaldman ruhig hat leben können, entweder auf göttliche Offen-barung, oder durch Anzeige derer, welche sie zu begrabenbesorget gewesen waren , an den Orten, wo sie begraben sindworden , herausgenommen, und aus selb m mit feyerlichem jGepränge in die Kirche übersehet. Tiefes nun konnte, oh-ne daß die Geistlichen und das Volk z» der Grabstatt gien-gen, und von dieser in Die Kirche sich zurückbegäbe!», nichtgeschehen. Solche Umgänae haben nothwendig geschehenmüssen, sooft man immer die Leiber der Heiligen aus einem
Orte
(6) 8. A.mbros. Lpisi. 01 i, 8pisi. 22 sä 8oror. n. 2 . 8.
I>. y 6onf. 0 . 7 , N. 16 . L- l^. 22 äe l). c. 8 , n. 2.(U) ?»ulin. Oisc. in vit. 8. Ambras, n. Z 2 ör ZZ. (bl) Ls-ron in d^otis sä btsrt^roloz;. siomsn. 2 .-; April, är in A.nnsl.Lccl. sä 6. Z8i n.ii 2 . be^edticols, 8ersr!i äe Lrocellionl^bns lbibrUW, maxinis vern csput tertiurn, in guo äe Lrocesi-sionnm sntignitste subs äiilerlt, sc iuprs slists LxemplsZrü-rnilis ninlts eonAerit sä iä probsnänm. ljsrc rSperies 1»m. ^Opnsc. ^'bso!. poL ^rols^owens Liblics. etism ^scvbl
8retteri b.ibrum äs Lcclelise Lsclrolicss krocesilonibns.