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Katholische Unterweisungen nach der Weise einer Christenlehre, in welchen, was immer zu der Religionsgeschichte, und den Lehren, Sitten, Sacramenten, Gebethen, Gebräuchen, und Uebungen der Kirche gehöret, insgesammt in einem kurzen Begriffe aus den heiligen Gründen der göttlichen Schrift und Uebergabe deutlich gezeiget wird / aus der französischen Sprache in die lateinische gebracht ... von dem Verfasser und auch Uebersetzer Franciscus Amatus Pouget ... ; aus der lateinischen Sprache in die deutsche übersetzet, und ... vermehrt von einem Priester aus dem Orden des heiligen Benedictus
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9 Kapitel, i Absah.

Orte in das andere übersehet hat; wie man auch von dersel-ben öftern Ueberseßung in den alten Zeiten Nachricht hat.

M

2. Sooft der Bischof das Hochamt der heiligen Messefeyerlich und mit bischöflichem Gepränge halten wollte, so-oft begaben sich, wie es ihr noch in der Kirche zu Narbcnneund in vielen andern geschieht, alle Priester, Diaconen,Subdiaconen , und die übrigen Geistlichen mit einem Ge-pränge zu der Wohnung des Bischofes : und nachdem derBischof die bischöflichen Kleider angeleget hatte, führcten sieselben in die Kirche, und sangen dabey Ankiphonen undPsalms, welches eine wahre Procession ist. (6)

z. Es wurden oft Starionen in unterschiedlichen Kirchenangestellet, in welche sich der Priester unter Begleitung derGeistlichen und des Volkes, die auf dem Wege Psalme undLobgesänge anstimmeten, zur Verrichtung des Meßopfersbegab. Nach aldort verrichteter feycrlichen Messe gieng erauf gleiche Weise in die Kirche zurück. Von solchen Sta-tionen findt man Anzeigen in dem römischen Meßbuche, inwelchem man itzt noch liest: Heut ist die Station in derRieche des heiligen Paulus : Heut ist die Starion in derRirche der heiligen Anastasia : in der Rirche des heiligenLaurcntius ausser den Mauern: in der Rirche des heili-gen Clemens rc. Dieser schier in allen Kirchen beybehalteneGebrauch ist aus den ersten und ältesten Zeiten; denn mansindt solche Stationen in dem Sacramentsbuche des heiligenGregorius, ja auch des Gelasius vorgeschrieben. (M4. Sooft immer eine allgemeine Trangsal zngestossenhatte, wurden von dem Bischöfe besondere Gebethe verord-net. Der Bischof begab sich zu den Gräbern der heiligen

Blut.

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