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Beschluß des
solang er aufder Welt lebet. Doch kann er eine unvollkom-mene Glückseligkeir in diesem Leben haben, welche in derHoffnung des ewigen Lebens besieht. (A) Je grösser undstärker der Grund dieser Hoffnung ist, um so grösser ist auchdie Glückseligkeit des menschlichen Wanderers : und je mehrer von dem Wege des ewigen Lebens abweicht, um so un-glückseliger ist er. Je mehr wir nun Gott uns nähern undmit ihm vereiniget werden, um so glückseliger sind wir; aberin einer solchen Gattung der Glückseligkeit, die Wanderernund Abwesenden von dem ewigen Vaterland« zukömmt. Jemehr wir von Gott abweichen, um so unglückseliger sindwir. Es machen also nicht die Reichthümer, Ehren , undWollüste den Menschen glückselig , wie uns dieses die Er-fahiniß lehret. Eme Seele nämlich, welche Gottes fähigist, kann zwar, was immer weniger als Gott ist, einneh-men , aber nicht ersättigen. (ö) Du haft uns erschaffen,c> Herr ! zu dir, saget der heilige Augustinus , und unserHer; ist unruhig , bis es in dir ruhet. (I-. i Lonfeff. c.
F. Welche Dinge machen einen menschlichen Wandererglückselig , soviel er auf der Erde glückselig seyn kann ? Aufwelche Dinge kann man besonders eine Hoffnung der ewigen §Glückseligkeit gründen?
2 l. Man zählet gemeiniglich acht, welche die acht Se-ligkeiten genannt werden. Ich sehe diese her, wie uns Chri-stus selbe gelehret hat.
,. Selig sind die Armen im Geiste; denn selben ge-höret das Reich der Himmel.
2. Selig sind die Sanftmüthigen; denn sie werdendie Erde besitzen.
Z. Se-
(M kom. 8. 24, Lc e. 12 , 2. (8) 8. Huxuk. I.. 19
fte 6iv. l). e. 4 , v. r L8erm. 158. 21.16 «ie Verb.xoft. c. 7, n. 7, 8 L9. L 8erm. 2?i. al. 141 äe lemp. iached. ?-sck. 2, c. i, 0. 2. Le 0. s. 0. 2. Lc, «.Z , u. 3- Hc c.
4. n. 4. ör e» H» n.