ArtderFranyosen 12,9
ben ziemlich starck, siedamrochvor Feindli-chen Einfällen vermahlen weit besser ver-sichert/ als ihre Benachbarte seynd Daßsie ehedeffenso guten Stand nicht gehalten,mag die Ursach gewesen seyn, weil der Ge-horsam bey ihnen noch nicht so vollkommenmr.Ietzo aber dörffen sich ihre Feind überderen Unbestand ün Feld nicht sehr mehr er-freuen. Wahr ist es, daß, wo sie einenZaun, Mauer, Graben oder andere Schutz-Wehr haben können, sie sich hinter solcheDing zu stecken pflegen, und lieber aufdieStem,als aufihr Leiber zu schießen lassen.Sie thun aber hieran sehr weißlich, indem siedurch solches Mittel osstermahlen nicht nursich, sondern auch den Sieg über ihre Gegnererhalten. Da hingegen die Teutsche mit ih-rer Tapferkeit prangend ihren Hagel in dieErd und Mauren verschießen,selbst aber demfeindlichen Feur zum Opfer werden. DieZucht ist Zwar bey den Frantzostn im Feldnicht die beste, indem allzeit ein grosser Theilihrer Armee ^isrzucieurz seynd, oder Frey-beuter, welche ohne eintzigeErlaubnus oderBefehl sich aus den Quartieren weg und aufdie Beut machen, auch so unmenschlich Hau-sen, als manche ungläubige. Es seynd aberandere Anstalten sehr gut: der Mann be-kommet richtig seinen Sold und Verpfle-gung: erwud nicht so als wie zuweilen an-derstwo mit grausamen Prüglen gemartert;
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