6lo !§. r 2 l. Von Bibliotheken.
10. Die nachfolgende Römische Kayserliessen sich die Vermehrung der Bibliotheken nttminder angelegen seyn, insonderheit Dberius,1r^j->nu5, K6rignu8, 6or6isnusjumc»r > als-daß zu donüanttni ^.Zeiten neun und zwan-zig öffentliche Bibliotheken zu Rom gezehletwurden Sie seynd meistens alle theils vonFeuer nach und nach verzebrek - theils von deneinfallenden teutschen Völckern im lV. undV.L-culo zerstreuet worden. Wie man dannvon des l^vn Bücheren noch erst vor 200. Zäh-ren einen Theil in Polen gefunden, so in derübrigen Welt mmmer anzutreffen war: Visenmag ekwann ein Sarmatiek, Gvkh , oderLongbarder, somit bey derPlünderungRoinsgewesen, als eine Seittnhett mit der übrigenBeuche nach Hauß gebracht haben: um solchesseinen Lands-Leuthen zu zeigen.
i r Zu Constantinopel waren auch stattli-che Bibliotheken, deren jene bey der Haupt-Kirchen weiland in 122. tausend Bücheren be-standen, so unter Kayser Lalilisco meistens indie Äsche gesuncken ; nach disen aber wideruniempor gestigen, und dabey ein LotteZium vonzwölff der gelehrtisten Männer angeleget wor-den. k.eo lszuricu 8 als er von dlser gelehrtenZahl die Gutheissnng seiner Ketzerey der Bilder-Stürmung nit erhalten kume, liesse sie santtder Bibliothek aus toller Wuth verbrennen.'i2. Die Christen hingegen fiengenanmti-stenchests bey den Bischöfflichen Kirchen die