Band 
IV. Theil
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6sr K. r r j. Beurtheilungen der Bücher.

tig abzuwenden, so ist solches noch unendlichnothwendiger in den Anligen der Seelen undder göttlichen Ehr, als deren Verletzung wi-der herzustellen keines wegs in unserer Gewallist, sondern alleinig an der Bakttihtttzigket!des gerechten GOttes hanget.

z. Zch weiß wohl, daß denen Protestantendiser tnclex zuwider, und daß auch die Key-und Frechheit liebende Catholische dann undwann nicht bestens damit zufrideni doch wntist das? denen Wülsten ist allezeit ein gewär-tiger Schaf-Hund, denen Krancken offtmah-len die Artzney zuwider, und beede bleiben nichtsdestoweniger sehr gute und nöthige Ding.Sie die Protestanten , nachdem sie dttwch-ren Kirche den Gewalt, Bücher zu üeknrtyei-lrn abgesprochen, scheuen sich nicht selbst M-ter darüber abzugeben , und mästet sich jederaus ihnen eines Rechts an, welches der aüge-nmuen Kirche und deren Oberkett ermanglensolle. Es ist des Richtens, Urtheilens undVerdammens der Bücheren unter ihnen keinEnd: und so jemand ihren Urtheilen wider-spricht, oder nicht blindlings folget- da ißFeur tm Dach, und lasten sie ihrem meisten-theils angebohrnen Satyrischen Geist ZauniUnd Zügel schlessen.

4- Man solle sich aber, wie es die gesundeVemuustt, und Gewohnheit der wohiabge-richteten Völckeren lehret, vilmehr nach denenUrtheilen achten - so äEoritste p ubUcs ergan-

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