6r8 124. Gelehrtheitdee Nationen.
ten, was zu Erläuterung der Krantzösischen Al-terthümern, derpirkLorum, lisiuriiund i^z-billonii Arbeit beygetragen habe, ilgetvorAu-gen. Die Auflagen der Schul-Bücher zumGebrauch des Oe!6ns ftynd gar prächtig; je-doch mehr diseß als nützlich wegen thren Sn-merckungen, welche sie meistens von den Teut-schen und Niderländeren entlehnet: des kür-äuim plinium ausgrnohmen, welcher den gra-sten Theil aus der Handschrifft des hatausgeschriben. An der Ticht- Kunst im Laut,Nischen haben sie etwas zum voraus, welchesihnen an der Schreib- Art manglet: indem sieihre Mutter- Sprach als etwas Herrliches an-sehen , und der Lateinischen sich nir sehr achten.In denen Rechten lieben sie die Critic mehr alsdiePrsctic; davon des Klornei, Pak«,, Lu-jzciiSchriffttn Zeugnuß geben rc. JnderChi-mir, und Anatomie weichen sie niemand; inder Theologey pflegen sie, änderst als die Tcko-Isikci. den Text auszubändlen, undmitÄn-merckungen zu erklären. Sie seynd sinnreicheLemh, deren kleinere Schafften sehr ergötzen,diejenige ins besondere, so keLexions, Ksilo-nemens Lcc.heissen, welche zur Beschäfftigung,und im gemeinen Leben nützlich. Vor ihrenLiebes-Schafften aber muß man sich hüten,weil sie die gute Zucht verderben. In der Kir-chen- Geschicht haben sie mit Herausgebung derdoncillen, khsloriLkvrantmreLcc.vtl gethan.Hingegen weis jederman, wie sehrsieinande-