8.12s. Gelehrtheit der Nationen. 629
ren Schrifften des Pabsts Ansehen herunter ge-than, und die Freyheit der Frantzosischen Kir-che verfochten haben. Svnsten bemühen sie sichgar zuvtl mir Vertheidigung der untergeschobe-nen/wÄorum. Was die Welt, Geschichtebelanget, seynd sie vli richtiger in der alten alsneuen, dann in diser letzten ist Vifes fast khr ein-iges Thun, daß ste alles andere hink, ihr Kö-nigreich als einüberalles herrschendes obenansitzen. Dahero geben sievilmehr Fuchsschwän,tzer als wahrhaffre Geschtcht Schreiber ab, er-höhen die Thaten ihrer Könige, verdecken dieMangel, und verachten alle andere, absonder-lich die Teutsche, von denen sie dises ewig imMund führen: ällemsnäs tont toujours
ällemsnäs, die Teutsche seynd halt allezeitTeutsche. Ihre kleine fast all- tägliche histori-sche Lchrifften seynd sinnreich, und lustig, a-ber von geringerem Urtheil und Richtigkeit, al-so daß man sich nit allemahl daraufzu verlassenhak.
4- In Enyelland waren vor Laconis Ve-rulzmi, Zeiten die Schlifft« Verfasser, der ge-meinen Meynung nach, dinn gesäet: Lsleusaber gedencket ihrer gar viler. Ihr Vorzug be,stehet in der Beschicht, und den AlterthümernE Kirche, in deren beiden sie schon viles aus,semachet. Die Morale treiben sie vor andern,und m )ure halten sie es mitden Frantzosen.Ihre Artzney« Kunst ist mehr als gemein, wel-che sie mit vileriey Versuchen auSgebesseret ha-R r z den.