6zr> 125. Gelehrtheit der Nationen.
den. In derPhiloiophey sehen sie lcharff, seyndneugierig, und halten sich gemeiniglich an dieErfahmuß. Auf die Litteralm legen sie grosseMühe, undgehenausrhremHiestro 8ckelclo-nisno vortreffliche, besonders GriechischeSchrlfften hrrsür. Wiewchl sieaufdie weltlicheGeschichte minder als auf die Kirchliche sich le-gen, so fehlet es doch ntt an ^«mclems, iMo-nis, Verulzmn« und dergleichen, deren wenig,aber dtse gar richtig seynd. Die Schreib-Art istetwas wertiaufftg, und spannet den Leser auf.
5. Die^ a verbrechen sich die Köpffmei-stens mit der Rechts. Gelehrtheit. Worinn ih-nen die Teutsche auf den Fuß nachgehen rc. Inder Theologey jevnd sie blß auf den äusserstenGrad abergläubisch (quicreäunr,teKsntes iznorsKt) und Möchte man ihre Kir-chen-Geschichte vilmehr einen Zusammenhangvon erdichteten Wunderen nennen. Die übrigeGeschtchtehat ihnen nitvil zudancken: istauchihnen ntt zutrauen; welches die Schafften desBulengers, psiarii, dlstsiis Lomikis, loviiund anderer darthuen: dann einkweder gebensie Lobsprecher ab, oder schreiben vors Gelddahin. In holdseeligen Wissen schafften seyndsie ganh aus ihrer alten Art geschlagen. Weni-ge ausgenohmen, so die Aufsicht über die Fürst-liche Kunss Kammeren haben, lasset sich selteneiner seyen, der die Alterthümer aufsuche: diees aber thuen, seynd nit zu verachten. * ManMet leicht wie dises Urtheil nach Passion schme-