6Z2 Gelehrtheit der Nationen.
sollen uns ük^novius und 6rXvius anstatt allergenug seyn Dües muß man noch von ihnen an-mucken, daß sie in Ausschreibung der v^nsrumUeötionum üver die Massen eckelhafft seyen,^rcrnum , keiäsnum, l^ieurstum , und denvon Mrtteren können sie jeden andern Beschicht-< chreivern an die Seithe setzen, also daß sie inkeiner Gattung der feinerm Wissenswafftennachgeben. Sonst seynd sie eines spötterischenund freuen Geists, der sich nit scheuet, auchDie Handlungen groster Herren in ihren ZMSchrlssken undMüntzen durchzutasten.
7. Etwas seltsameres ist es um die Gelehrt-heit in den Norvls<ven Landen. Die Schwe-de» seynd embsich ihre Alterthümer herfür zusu-chen, kümmern sich aber um andere Völcker nitvil. In der Religion wetten sie den Teutschennach, und bleiben gern beyder geraden Straffe.Vorn )ure schreiben sie wenig: sie wissendaßhieraus die Strittigkeiten nur anwachsen. Dennatürlich und Mathematischen Wissenschafflenhangen sie nit wenig nach. Ob nun »hre SchrOten nit sovilfältig, so seynd die meiste flüssig undrichtig, und wegen die Schweden in bürgerlichenund KmgS- Sachen eine besondere Klugheit.
8 Des 2>äien wetten naher zur Teutschen
Art Ihre jur, brauchen nir vil schreiben«: denFleiß in der Arbney-Kunst haben die L-rrKolinrsehen lassen. Die Geschichten de' Vakterlandsliebcn sie mehr als die ausländische, und räumenden schönten Wiffenschaffttn, undMüntz-W"sen jimlichen Platz ein. 9 -^