Band 
IV. Theil
JPEG-Download
 

n I25« Gelehrtheit der Nationen. 6 ZA

besehen, und in deren gegen einanderhaltunggefunden, daß ein Teutscher mit großen Schrillten offtermahls in der Gelehrten Schau-Büh-ne herum tratet, da ein Franhoß die Wrack-ten hütet; da haben sie klüglich angefangen an-dere Augen aufzuthun, und uns etwas gnä-diger zuwevden. Srhe u. kuxü.dlvm. 6. fol. sz. Lec.

15. Im übrigen seynd die Teutsche zu allengeschaffen, und kommen doch in einigen zukurh. Dessen ist die grvste Urfach, die Men-ge deren, so sich aufs studieren legen. Sol-ches hat ein unbekannter ^uätor erkennet inseinen Tractat unter dem Titl: Cermamz mi-lite tuo äestituts Lc litteratis ceu male isbo-nnr, gedruckt sn. 1677. Es ist dises «inGebrechen unseres Vatterlands. Gar zu vi-Ir nehmen sich darumb an, dahero kommt esbey den meisten daraufan, daß sie umb Brodarbeiten, und nit eben auf den Grund gehen.Über das wählet man bey den Teutschen dieKüpf nit allzu gut: Es gibt Leuth die zu einerArt der Wisienschafft gleichsam geboren seynd:nichts destoweniger müssen sie im Schul-Staub herumb fähren, oder eine andere Sachunter die Hand nehmen, die sie kaum halb ge-lernethaben, anderewerdenaufdieCathedernSesetzt, welche dazu gar kein Geschick haben,wo sie doch etwas stattliches ausrichten wur-den , wann man sie bey der Feder liesse. Siezwingen sich al>o zu dem was man ihnen aufer-legt,