-76. Von Aufruhrs 8;-
mtiniglr'ch dise. i.) Theurung- 2.) NeueGesetz, oder Abschaffung alter Freyheiten undRechten, z.) Aenderung derReligion. 4 Ver-schwendung , Hochmuth oder Tpranney derRegenten, des Adels, oder der Beambten.?.) Gar zu vil Übersetzung der Laster. 6.) Wannman Ausländer zu Aembtern nimmt, die Jnn-länder veracht. 7.) Wann erwan ein ftembdeHerrschafft, andere Unterthanen aufhetzt,Geldherschiest rc-
zr. Die Aufruhren zu verhüten muß man> machen, daß die obgesagte Ursachen nit inSchwung gehen.
z?. Ist aber die Aufruhr schon entstanden,so muß man 1.) Den ersten Anlaufs ein we-nigverloben lassen. 2.) DieRädlsführer müs-' senvom Volck weggezogen werden, mit Ver-sprechung , Trohung, Gewalt, oder List.z<) Unter denen Rädlführern muß man einigeUneinigkeit stifften. 4 ) Die gantze Menge soll. nit leicht gestrafft werden, sonder die Häupter,r.) Die ^mnestjz oder Oenersl-Pzräon oderVerzeihung kan den Rebellen angetragen wer-grn. 6.) Offt hilffts, wann der Herr die Re-bellen freundlich und vernünfflig anredet rc.
Vorn Krtven.
34 Ein ewiger Frid ist, dem kein Zihl ge-steckt wird, wann er aufhören soll. Machtman aber auf gewisse Zeit Frid, so heists Still-stand, ^rmistitium, oder lnclucir. 6ene-
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