8S physikalisch - Oekon, Bibl. l V D- r.
ren, durch Essig, Kochsalz, Salmiak, wie auchPotasche geschehn. Weil durch diese salzige Zu-sätze die färbenden Theile dieses Holzes mehr auf-geschlossen werden, so ist diese Vorbereitung dexFärberey gar nicht nachteilig.
Durch blosses Wasser läßt sich nicht vielfärbendes aus diesem Hplze erhalten, sondern eswird eine salimsche Materie ersodert, welche indie erdichtharziae Substanz würben, und dasfärbende Wesen freyer machen kgn.
Bey der Fäxherröthe oder dem Grapphat der V. seine Aufmerksamkeit und seinen Fleißverdoppelt, und wir halten diesen Abschnitt (S.i Z7) für den wichtigsten in diesem Bande. Zuden Versuchen ist derjenige Krapp genommen,der aus dem Marke der Wurzeln gemacht wird,welcher mehrere und kräftigere Farhetheilchen,Lls die Schale und die kleinen Wurzeln enthält.Die frische Rothe hat eine lebhafte Farbe, unddie, welche ein Jahr alt ist, mehr Farbe. Al-lerdings muß Grapp vor der suft verwahret wer-den, weil er sonst seine Kraft vermehret. DieBestandtheile sind viele unauflösliche erdichteTheile, mit welchen sich auflpsliche erdicht schlei-michte und harzichte Theile verbunden haben.Durch Kochen und einige Zusätze sind doch eini-ge gute und sehr nützliche Farben erhalten wor-den; obgleich das Kochen bisher bey dieser Far-be nicht angewendet worden.
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