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Vierter Band.
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XHl. VZrners Versuche. 2. 87

Alle Versuche beweisen, daß die Farber-röthe für sich den Fasern der Wolle färbendeTheile mittheilt und dieselben befestigt, daß siemit andern färbenden Körpern verbunden, be-sondere und gute Schattirungen von mannigfal-tiger Art verursacht, daß sie ferner zu Befesti-gung anderer weniger festen Theile verschiedenerfärbender Körper etwas beyträgt, und daß end-lich durch dieselbe die färbenden Theile andererKörper an die Fasern der Wolle mit mehrererKraft und Würksamkeit gebracht werden. DieFarberröthe verdient also gewiß vor vielen andernPflanzen eine sorgfältige Anbauung und An-wendung in der Färberey. Die Versuche mitBaumwolle geben die sichere Hofnung daß mannicht.nur das türkische Roth, sondern auch nochviele andere feste und angenehme Farben erhal-ten könne. H. P. hat inzwischen doch noch nichteine Vorschrift angegeben, wodurch eine eben sodauerhafte Farbe als die türkische ist, entsteht.

Ich mache mir ein Vergnügen daraus,bey dieser Gelegenheit die glücklichen Versuchedes H. Schröders, Leibmedicus bey dem H.Graf Reuß zu Ebersdorf, die mir aus einemBriefe des H. Rath Strauchs bekant sind, an-zuzeigen. H. Schrader, der eine feine Kent-niß der Chemie und anderer gemeinnützigen Wis-senschaften besitzet, hat, nach verschiedenen Ver-suchen, eine Vorbereitung de§ baumwollenenF 4 Garns