XIII. Vörners Versuche, r. 89
hat in einem grossen Hause das Tafelzeug mitdem von H. Schröder gefärbten Garne gezeich -net, welches nach vielen Jahren in der Wascheund Bleiche beständig geblieben ist. Das säch«fische rothe Garn kämt demselben gar nicht gleich,vielweniger aber dasjenige, was man in Wieirfärbt. H. Leibmedicuö Schrader sst geneigt,die ganze Bereitung gegen eine billige Vergü-khung der aufgewendeten Kosten bekam zu ma-chen ; und wir glauben gewiß, daß sie alle Ach-tung verdienet,
S. 245 Versuche mit Cochenille, die, wennsie zur Färberey recht gut seyn soll, nicht gar zuleicht, rejn, trocken, in den Einschnitten oderFalten gleichsam schimlicht, oder wie mit feinemPuder besprengt seyn, glänzend und dunkel braun,roth sehen, den Speichel, wenn man sie kauer,ebenfals mit einer braunrothen Farbe färben,überdieß schleimichk, ein wenig bitterlich und zu-,fammenziehend schmecken, und einen kaum merk-liehen etwas dumpfichten Geruch haben muß.Sie besteht, nach den desfalö angestelleten Un-tersuchungen, aus einer gallertartigen, öhlicht-harzichten und salinischen dichten Substanz, wel-che mit einander genau vereinigt eine solche Mi-schung ausmachen, die sich sowohl mit wässerich -ten, als auch salinischen und brennbaren Auflö--fungsmitteln vereinigt, und denselben ihre Kräf-te mittheilt. ....
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