Band 
Vierter Band.
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Xlll. pörirers Versuche, r.

erdichte Substanz übrig bleibt, die sich wie eineEisenerde verhält, und da H. P. den besten In-diz gehabt zu haben glaubt, so hält er das Kenn-zeichen, was man gemeiniglich für den reinstenIndiz anzugeben pstegt, daß nämlich derselbeim Feuer ganz verbrennen soll, nicht für richtig.Ein Theil dieser Erde ist eine Alaunerde, diemit einem Sauren im Indiz vereinigt zu seynscheint. H. P. vermuthet, daß man die Indig-pflanze in einem alaunhaltjgen Wasser faulenlasse, wovon ich doch bey allen denen, die vonder Bereitung des Indigö Nachrichten ertheilthaben, nichts finde. Dagegen erzählen alle,daß man hie Indigtheilchen mit Kalkwasser nie -derschlage, welches H. P. hier nicht mit ange-zeigt hat. Er hoffet, daß einige Pflanzen un-serer Gegenden, wenn sie in Faulung gesetzt,und mit vjtrjolischen und qlaunartigen Substan-zen behandelt werden, ein ähnliches Produkt ge-ben möchten; ein Vorschlag, den bereits H.Kulenkamp nicht ohne Glück versucht hat.

Wir wollen diejenige Tinktur oder Indiz-auflösung , die H. Pörner für die vorzüglichstehält, ganz abschreiben, so wie sie S- Z42 gelehrerworden. Man reibe ein soth von dem bestenIndiz zu einem sehr feinen Pulver, thue dassel-be in ein gläsernes Gefäß, und giesse nach undnach acht Loth gutes Vitriolöhl darauf. Wenndieses geschehn, so rühre man die Vermischung