Band 
Vierter Band.
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s» physikalisch-Oekon. Bibl. IV.B2.

unnöchkge Pferde rauben tausend Menschenden Unterhalt.

Wenn der Luxus dke Absicht hat, durchgrossen Aufwand, und durch guten Geschmackin der Wahl sittlicher Gegenstände, sich bey an-dern Menschen sehn zu lassen, so ist dieser Geistdes Luxus Eitelkeit. Geseße helfen wider diesenLuxus nicht, vielmehr sind sie theils ungerecht,theils schädlich. Sie schrenken die angeneh-me natürliche Freyheit ein, sie halten die weni-ger vornehmen, aber reichen Bürger vom nütz-lichen Aufwande ab, und stürzen den vorneh-men Armen in grosse Schulden und Un-glück. Sie werden die Absicht nie erreichen,weil der Staat unmöglich die Ausgaben ei-ner jeden Person vorschreiben oder einrichten kan.Mehr läst sich, nach des H. V. Meynung,durch Unterricht der Jugend und durch Bey-spiel« der Obern, ausrichten. So wie H. S.einen beständigen Umlauf des Geldes in jedemeinzelnen Lande wünscht, so will er auch nicht,daß ganze Länder insularisch leben sollen, wel-ches doch die Absicht der neuern Politiker zu seynscheint. Das physische Glück der Völker, sagter S.zoZ, wird durch ihre wechselseitigen Aus-gaben befördert, aber die Hemmung dieser Aus-gaben zieht den Verfall ihres Wohlstandesnach sich.