Z4S physikalisch, Oekon. Bibl. IV B. z.
Körpers dasjenige nennen, so er in der Luftangrebt, daß es nur das relativische Gewichtzur Luft sey worin er sich befindet, in dem er,nicht vermöge seines ganzen Gewichts, sondernnur vermöge der Uebennaasse seiner eigeiithüm»sicher» Schwere in Ansehung des flüssigen, oderder tust niederfält. 2. Daß, da das brenn-bare Wesen viel leichter ist als die Luft, esnochwendigerweise in diesem Elemente das G«wicht eines Körpers, womit eü sich verbindet,vermindern müsse, und daß diese Verwinde,rung allemal sey, wie das llebermaaß, derLeichtigkeit dieses Wesens vor der Luft. Ersucht diese» durch ein Beyspiel deutlicherzu machen: man nehme 4 Würfel vonBley, die sich einander völlig gleich find, undwovon jeder genau 56z Gran wiegt,- man wa»ge 2 und 2 gegen einander ab, sowohl in derLuft, als im Wasser, Das Gleichgewichtwird unverrückt bleiben; man lege darauf,zwischen den zween Würfeln in der einen Scharle eine Scheibe Kork, deren sogenanntes abso-lutes Gewicht 6 Gran sey, so wird die Gerwalt, mit der diese Schale in der Luft ausschla«gen wird, den 6 Granen ordentlich angemessenseyn; man rauche aber beyde Schalen unterLas Wasser, so gleich wird diejenige, so denKork enthält, mit einer Gewalt in die Höhesteigen, die dem wesentlichen Uebergewichtede- Wassers vor dem Korke gleichförmig ist.