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er bey dessen Lebzeiten den TyrannenNicocreon aus der Insel Cyprus em-pfindlich beeidigt, ließ ihn diesernach Alexanders Tod grausamlichhinrichten, welches er aber mit gros-ser Standhaftigkeit erlitte.
Anaxidamus, König in Sparta,elwan 71;. I. v.C. G. Aus Be-fragen : wer das meiste Ansehen zuSvarka habe? antwortete er: dieErsetze.
Anaxmrander, ein berühniter grie«ch'ichu We.twelser aus Mrletus ge-bürtig , und des Thales Schüler,war, nach des Plinius Bericht, dererste, so die Erd - und Himmelsku-geln erfunden, und Landcharten ge-macht hat- Diogenes Laertiusschreibt ihm auch die Erfindung derUhren zu. Er lebte um 747- J-v.C. G.
Anapimenes, vonMiletus, einbe-rüyime. Weltweiser, des Anaximan-ders Freund, Schüler und Nach-folger , machte die Luft zum Urstofaller andern Dingen. Plinius sagt,daß er den ersten Quadranten ge-macht , und zu Sparta gezeigt habe.
Anaximenes, ein berühmter Red-ner und Geschichtschreiber ausLamp-sacus gebürtig; war einer von Alex-anders Lehrmeistern, dem er auch inden Krieg folgte. Er erhielt durcheinen guten Einfall seine Geburts-stadt-E Dann als Alexander ihreZerstörung befohlen, und sogleich ge-schworen , des Anarimencs Bittenicht, zir gewähren , bat dieser selberum die Zerstörung der Stadt, wo-durch sie erhallen wurde. Er lebteum I v.C.G.
Ancharano, ( Pet. von) von Bo-nonien, ein berühmter Rechtsqelehr-ter, war ein Schüler des Baldus.Die Knchenversammlung zu Pisatrug ihm 14^9. aus, den Gesandtendes Herzogs Roberts in Bayern zuantworten , welche die Rechtmäffig-keit dieser Kirchenversammlung an-
gefochten hatten. Er starb zu Do-nonien 1417. ManhatzerschiebeneWerke von ihm.
Anchises, ein trojanischer Fürst, unddes Eapys Sohn, zeugte mit derVenus den Aeneas.
Ancillon, (Dav. ) ein reformirterGeistlicher zu Metz, seiner Vater-stadt, wo er den -8. Merz 1617.gebohren war. Als das Edikt vonNantes widerruffen wurde, gienger anfänglich nach Frankfurt undHanau, und von da nach Berlin,wo er einePredigcrstelle erhielt, undden z.Sept. >69,. starb. Erstundin einem ungemeinen Ansehen. SeinSohn Carl Ancillon hat belan-ge Dririgue 6e lirerarure, so er ausseines Vaters Umgang gesammelt,herausgegeben, auch selber mancher-ley geschrieben. Die Bidliotheck,so Dav. Ancillon zu Metz gesammelthatte, soll ihres gleichen wenig ge-habt haben. Sie wurde aber beyseinem Abzug aus Metz zerstreut.
Ancourr, (Flor. Carl. von) ein ge-schickter Comödiant, gebohren,66,.zu Fontainebleau Er studirte dieRechte, und gab einen Advocaten ab.Als er sich aber in dieComödiantinnTheresia le Noir verliebte, hey-rathete er sie 1680. und ergrif auchihre Lebensart. Er hatte ein natür-liches Geschicke dazu, daher er sei-ne Rolle mit grossem Beyfall spielte,und bey Ludwig XIV. sehr in Gna-den stunde. Er hat selbst Comvdienverfertigt, welche 17-9. zu Rouenin 9. Octavbanden unterm Titel:Des Oevres cle Hiearre öe lVlons.ä'^nccmrr, gedruckt worden. Zu-letzt beschäftigte er sich mit geistlichenPoesien, und starb den 6. Decemb.
1726.
Ancre, (Marschallvon)siehe Ton«cini.
Ancus Martins, IV. König zuRom, fplgte auf den Tullus Hosti-lius 6 z 9. 1 . v. C. G. Er erlegte dieE s Latei-