Band 
[Erster Theil.]
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Lateiner, bezwäng die Fidenater,Sabiner, Volscer und Vejrntiner;vergrößerte Rom mit dein BcrgJa-niculuS, und bauete den Hafen zuOstia. Er starb gegen 61 s. I. v.C- G.

Andala, ( Ruard.) ein holländischerGottesgelehrter , gebohren > 6 c>s.zuBurgweedinWest-rießland. ,701.wurde er nach Franeker berußen,die Weltweieheit daselbst zu lehren.Nach i r. Jahren trat er zum theo-logischen Lehramt über, und beklei-dete solches, bis er den > r. Septemb.17 r 7. starb. Er war ein eifriger

Verfechter der cartesianischen Phi-losophie , worüber er sehr viele Streit-schriften mit andern Gelehrten ge-wechselt; und hat sonst sehr vieles,sowohl in der Weltweisheit als Got-tesgelahrheit geschrieben.

Anderson, ( Edm.) ein geschickterenglischer Rechtsaelchrter unter derRegierung der Königinn Elisabeth,die ihn >s«r. zum Stadtrichter inLondon machte. Er starb den s.Scpt. , 6 of. Man hat juridischeSchuften von ihm, so die Engellan-der sehr hoch halten.

Anderson, ( Larz ) Kanzler inSchweden und Gustavs Wasa ersterStaatsbedienter, war einer dergrvstcn Männer seiner Zeit, der sichbl,ß durch seine Verdienste zu solchemGlück erhoben hat, denn er war vonsehr geringen Eltern und ohne alleGlücksgüter. Der AbtRai- al hatin seinen 4 ncLäores äe I'Luropeeine Abschilderung von ihm gemacht,die ihm zu großen Ehren gereicht.

Andrada, (Ant.) ein portugiesischerJesuit und eifriger Missionarius,der ,624. das Königreich Cathay,und hernach Thibet entdeckt hat,wovon er eine Beschreibung gemacht.Er starb 16-4.

Andrada , ( Diego 6e äe )auch Andradius, ein berühmterGettesgrlehrter aus Coimbra gebür-

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tiq, hatte sich hauptsächlich aus dieLesung der H. Schrift und der Kir-chenvater gelegt, und der Kirchen-Versammlung zu Trident angew ohnt.Er hat X. Dibr. LxplicarionumOrtboäoxLrum; eine Defenstonsmliiiemin» stllei wider MartinChenmitz, und noch einen Tractatste 4 uäoricste Lonciüorum ge-schrieben Erstarb-578. SeineBrüder Franz und Thomas vonAndrada waren auch angeseheneMänner. Letzterer Thomas deJesu genannt, legte den erstenGrund zu den Augustiner-Barfüffer-niönchen. Er qieng mit König Se-bastian nach Asrica, mußte aberauch eine harte Gefangenschaft aus-stehen. Er starb in Afrika den 17.A-ril >s 8 r.

Andre , ( Marschall von St.) sieheAlbon.

Andrea, (Conr.) ein Jesuit zu Dil-lingen , der unterschiedene Schriftenwider die Lutheraner und Resocmir,te herausgegeben, und seinen Ordengegen Hasenmillern mit vielem Eifervertheidigt hat. Er machte sichhauptsächlich an den sogenanntenAugapfel Evangelischer Chur-fürsten UNd Stände, so lüry.zu Leipzig m 4ro gedruckt worden.Sein erstes, was er darwider herausgab, führte den T-tel: wer hatdas Ralb in das Attg geschla-gen s In der Beantwortung desDUlittgers Rälberarzres, soman ihm entgegengesetzt, bat er sichauch zu ersterer Schrift bekennt.

Andrea, (Jac.) ein grosser lutheri-scher Gottesgelehrtsr, gebohren zuWaibliugen in Würtemberg den r s.Merz - s - §. Weil sein Va ter einSchmidt gewesen, hat man- ihnspottsweise Gchmidliu genannt.

1546. wurde er Diaconus zu Stutt-gart, und lsqy. Superintendent zuGöppingen und Doctor der Theolo-gie. 1557. gieng er mit HerzogChristoph