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Christoph von Würtemberg als Hof-prediger auf den Reichstag nachRe-genspurg/ und von da nach Frank-furt. is6i. wurde er mit BeurlinundBidenbachen aufdasColloquiumnach Poissy geschickt; es war abervor ihrer Ankunft wieder aufgeho-ben. 1x62. wurde er Professor derTheologie/ Kanzler und Probst zuTübingen. Hierauf wurde er nachThüringen geschickt / um den Zwie-spalt zwischen Flacius uud Strige-lius beyzulegen; wie er sich dennüberhaupt die damalige Religionsstriltigkeiten sehr angelegen seyn ließ/und deswegen auch 1570. bey Kay-ser Maximilian zu Prag eine Audienzhatte. Endlich kam >586. die imKlost r Bergen verfertigte kormulae«nL0räiX heraus/ woran er haupt-sächl-ch g arbeitet. In eben diesemIah- hielt er auch eine Unterredungm t B za zu Wömpelgard. ,589.war er auf dem Colloguio zu Baden/und starb bald darauf zu Tübingenden 7 Jan. 1 syo. Da die kvrmulaeoncoräiso so vielen ein Dorn inden Augen war / so ist sich nicht zuverwundern / daß auch manchmalsehr ungleiche und saiynsche Urtheilevon Andrea, als ihrem Hauptbesör-derer/ gefallt worden. Er hat sehrviel geschrieben / besonders in denendamals im Schwang gehenden Strei-tigkeiten. Sein Enkel Joh. va»lenk. bat kamam ^iwlreL reüo-rescencem gelchrieben.
Andrea / ( Joh. ) ein berühmterRechtsgelehrter des XIV. Jahrhun-derts / gebürtig aus Mugcllo beyFlürenz / lehrte die Rechte zu Paduaund Bononien/ an welchem lezternOrt er den 1;. Jul. ,48. an derPest starb. Andrea hat sehr viel ge-schrieben. Er hatte eine gelehrteTochter Novell», die öfters anseiner statt gelesen haben soll. Auchseine Frau und zweyte Tochter sollen
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unter das gelehrte Frauenzimmer zurechnen seyn.
Andre« / (Joh.) oder besser An-dreas / ein berühmter Mahometa-ner/ aus Lativa in Spanien gebür-tig / wurde 1487. ein Christ. Manhat ein Werk von ihm Lonkulio 8 e-ÄX -VlsbumeöLT, welches ins Latei-nische / Deutsche und Französischeübersetzt worden. Er hat auch denKoran in die spanische Sprache über-setzt- .
Andrea, (Joh. Valent.) ein lutheri-scher Gottesgelehrker / des JacobAndreä Enkel / gebohren den 17.Aug. -s86. zu Herrenberg im Wür-tembergischen / wo sein Vater da-mals Superintendent war. 1607.gieng er aus Reisen durch dieSchweitz/ Frankreich und Oester-reich/ worauf er 1614. Diaconusin Daihingen/ und durch mancher-ley Zwischenstuffen endlich 1674.zum Generalsuperintendenten undAbten zu Adelberg gestiegen. 1642.ernennte ihn Herzog August zuDraunschweig zu seinem Kirchen-rath/ welcher Herr auch innerhalbn. Jahren über 900. Briefe an ihngeschreiben. Er war auch sonstenin mancherley Gelegenheiten ge-brauchtworden/ und starb den 27.Jun. 1654. Einige haben ihn wie-wohl ohne Grund zum Urheber derRosencreutzer machen wollen. Erhat vieles/ meistens kleine Tractät-chen geschrieben / die viel besondersin sich halten
Andreä, (Tob.) gebohren zu Braun-fels in der Grafschaft Solms den 19.Aug. 1604 starb den i7.Oct. 1676.als Pros. der Geschichte und dergriechischen Sprache zu Groningen.Er war ein vertrauter Freund desCartesius, den er auch in Schriftenvertheidigt.
H. Andreas / ein Apostel und Bru-der des H. Petrus / war aus Beth-saida- Er und sein Bruder waren
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