Band 
[Erster Theil.]
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um Frieden bitten mußte, den ihmdie Römer endlich unter sehr hartenBedingnissm gaben. Er wurde e»d-lich in der Provinz 187. J.v. C. G.erschlagen, wo er den Tempel desBeluS plündern wollte. Sein SohnSeleucus Philopator folgte aus ihn.

Anrischus Epiphanes , oder derEdle, setzte sich nnrechtmässigerWeise auf den syrischen Thron, zumNachtheil seine« Neffen Demetrius,175-J-v.C. G. Er wollte sich un-gebetten die Vormundschaft über sei.ner Schwester Cleopatra SohnPto-lomäu« Philometor mit Gewalt an>mästen, wurde aber au« Egyptenzurückgetrieben. AI« sich auch dieRömer de« jungen Ptolomäus an>nahmen, mußte Antiochus da« zwey-temal davon abstehen. Zu Jerusa-lem setzte er den Hohenpriester Onia«ab, belagerte und eroberte die Stadt170. I. v. C. G. entweyhete denTempel, opferte dem Jupiter Olym«piu« darinnen, und übte sonst nochunmenschliche Grausamkeiten au«,bis er endlich 164. I. v. C. G. aufseiner Flucht au« Elymai« an einerheßlichen Krankheit starb.

Antiochus Euparor, König inSyrien 164. I. v. C. G. nach desCpiphane«, seines Vaters, Tod,drang zwar aus Anrathen des LysiaSmit 80000 Mann und 80. Elephan-ten ins jüdische Land ein; wurde abervom Judas Maccabäus geschlagen.Demetrius, welchen sein Vater Epi-phane« vom Thron ausgeschlossenhatte, tödtete ihn im iLr. I. v.C. G.

Antiochus, Abt zu Saba, lebte ge-gen da« I. 616. Wir haben zer-schiedene Predigten und andere Wer-ke von ihm.

Antipacer, König in Macedonien,des Philipp»« Bruder, folgte ausseinen Vater Cassander -98. I. v.C. G. Er ließ seine Multer Thes-salonice hinrichten; erfuhr aber glei-ches Schicksal von seinem Schwie«gervater Lysiniachus.

Anriparer, aus Jdumäa, des An«tipas Sohn, war Statthalter vonJdumäa, und machte sich sowohldurch seine Reichthümer als durchseine Klugheit und Unternehmungenberühmt. Er ergries Hircans Par-they, und vcrhalf ihm zu seinerWiedereinsetzung in Jerusalem.Antipater hatte dadurch alle öffentli-che Geschäfte unter Händen, undrichtete sie immer zum Vortheil derRömer ein. Dem Cäsar leistete erim Egyptischen Kriege sehr wichtigeDienste, und wurde 4).J.v.C.G.von einem gewissen Malchus vergif-tet, dem er vorhin da« Leben geret-tet hatte. Er hatte sich in Arabienmit der Cypros, einer Person vonhohem Stande, vermählt, mitwelcher er den Herodes und die Sala-me gezeuget.

Anriparer, einer von AlexandersFeldherren, war des AristotelesSchüler gewesen, und besaß vielenWitz. Er trieb die rebellische Thra-cier zu paaren, und schlug )zo. I.v. C G. die Lacedämonier. Manbezüchtigt ihn, er habe den Alexan,der vergiftet. Er starb ;,r. I.».CG.

Antiochus vooAscalon, ein berührn- Anriparer, (Luc.Coel.) ein lateiai-tcr Stoischer Weltweiser, war des scher Geschichtschreiber etwan 114»Carneades Schüler und Cicerons J.v. C.G. Kayser Adrian zog ihn,Lehrmeister. Lucullus und Brutus nach seinem verderbten Geschmacke,waren seine guten Freunde. Einige dem Sallustiu« vor. r

rechnen ihn zur platonischen Sekte; Anriparer, vvnSidon, ein berührn« !er war aber unstreitig der Stoischen ter stoischer Weltweiser und Dichterweit mehr zugethan. um > r 6 . 1 . v. C. G. In der A n-

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