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l Gesandschast, welche die Alexandri-ner im I. 4°- an den Caligula ab«schickten, dw Juden ja verklagen.Uin den Juden wehe zu thun, schrieber ein Buch cis ^nnguicaribus -^e-xv?r>, welches hernach Josephuswiderlegt. Apion war sanften einervan den Pedanten, die sich um Klei-nigkeiten unsägliche Mühe geben.
Apis, König zuArqos, des Jupitersund der Nivbe Sohn, regierte un«gefähr ro?7. I v.C.G. zu Sicyonund Sinope in Pclvpvnnes. Er sollsich unter dem Nahmen Osiris nachEgypte» begeben, und die Isis ge-heyrathet, auch nachgehende beydenEgyptiern göttliche Verehrung unterdcr Gestalt eines Ochsen erhaltenhaben, weil er sie Weinberge zupfl>«;en und die Arzncykunst ge-lehrt.
Apollinaris, der Jüngere genannt,zum Unterscheid von seinem Vater,war Bischofzu Laodicea im IV. Jahr-hundert. Anfangs war er der recht-gläubigen Kirche zugethan ; stifteteaber nqchgebends die Sekte derApollinaristen. Er lehrte, Chri-stus habe seine menschliche Naturniit von, Himmel gebracht, auchkeine menschliche Seele gehabt, son-dern die göttliche Natur habe derenStelle vertreten, u. d. m. Er hatI>. XXX. wider den Porphyrius undanderes geschrieben, und ist ungefähr;8o. gestorben.
Apollinaris, ( Caj. Sulp.) ein be-rühmter Grammaticus des II. Jahr-hunderts , dem man die Verse zu-schreibt, so vor den Eomödien desLerentius, als ihr summarischer Jnn-halt stehen. Der nachmalige Kay-ser Pertinar war sein Nachfolger aufseinem Lehrstuhl gewesen.
Apollinaris, (Claud.) ein Bischofzu Hierapolis inPhryqien, hat eineEchutzschrist vor die Christen unterAntonin dem Weltweisen ums Jahri?o. geschrieben.
Apollinaris, (Sidonius) f. Sido-nius Apollinaris.
Apollo, des Jupiters und der LatoneSohn, und der Diana Bruder,war nach der gemeinen Meynung aufder Insel Delos gebohren. DieAlten hielten ihn vor den Erfinderder Musik, Medicin, der Gelehr-samkeit und der Dichtkunst, undmachten ihn zum Haupt der Musen.Man schrieb ihm auch Orakel zu;daher er zu Delos, Clarus, Tene-dus und Delphi und noch in andernStädten Tempel hatte.
Apollodorus, von Athen, ein be-rühmter Grammaticus, des Ari-starchsSchüler, um 104. 1 .v.C.G.Er hat eine Lidliork. Killor. äs O-rigine Osorum geschrieben, wovonnoch ;. Bücher übrig sind, die in derFabellehre guten Dienst thun.
Apollodorus, von Athen, ein be-rühmter Mahler um 408 .1 v.C.G.war der erste, der aus der Naturdie schönsten Theile auszulesen, undwohl anzubringen wußte. Seine Oo-loris war unvergleichlich.
Apollodorus, von Damascus, einberühmter Baumeister unter Trojanund Adrian, hatte die steinerne Brü-cke zu besorgen, welche Trojan imI. ,or. über die Donau bauen ließ.Eben dieser Prinz gebrauchte ihnnoch bey andern wichtigen Gebäu-den. Als er sich einsmals mit Apol-lodoren wegen einiger Gebäude un-terhielt , wollte Adrian auch seineMeynung dazu sagen, ob er gleichdie Sachen nicht verstünde. Apollo-dor aber wies ihn kurz ab, und sag-te, er sollte nur seine Rnrbis.se mahlen. Denn diß war Adriansdamalige Beschäftigung, worauf ersich auch nicht wenig einbildete.Allein diese Freyheit kostete dem gu-ten Baumeister das Leben. Dennnachdem Adrian zur Regierung ge«keinen, ließ er ihn unter zerschiedenenfalschen Beschuldigungen hinrichten.
Apol.