Band 
[Erster Theil.]
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- und verbrannte sein Di'dmß aus öf-

! fentlichem Platze z» Padna. Seine

! vornehmste Schuften sind Loncilis-lor äikereminrum kbilosopliorumer pr-ecixue lVIeciicorum , von wel-chem er den Nahmen Lonciliarorbekommen; äs Veneris eorumizueremeclüs erc.

Appianue, ein griechischer Geschicht-schreiber aus einem guten Hause zuAlexandrien, lebte unter Trajan,Adrian und Anionin ums I. n;.und war Statthalter einer Provinz.Er hat die römische Geschichte, »achihren besondern Nationen, beschrie-ben, wovon aber nur noch etlicheStücke übrig sind. Die beste Aus,gäbe davon ist von Amsterdam 1670.

Appion, s. Apion.

Applus Claudius, einer von denZehnmännern zu Rom, der sich durchseine Mißhandlung der Virginia be-kannt gemacht hat.

Apries, König in Egypten, heißtbey dem Propheten Jereniia undEzechiel Pharao Hophra, undfolgte auf seinen Vattr PsammiS594-J.v.C.G. Er nahn, Sidonein, eroberte Cypern, und kam mitreicher Heute nach Hause- Als eraber vo» den Cyrenäern geschlagenworden, setzte man den Amasis anseine Stelle, der ihn etwa« 569. I.v. C G. erdrosseln ließ.

Aprosms, (Angehens) ein gelehr-ter Augustiner ^ gebohren zu Vinti-nriglia den -9. Oct. 1607. Manhat von ihm In Liblivteca ^prntia-na, so sehr gesucht wird, nebst vie,len andern Schriften , die er untervielerlei) angenommenen Nahmenherausgegeben.

Apulejrrs, ( Luc.) ein berühmterplatonischer Weltweisev, von Ma-baura in Asrica gebürtiq, lebte un-ter den Ankoninen im H. Jahrhun»dert. Er heyrathete eine schon alte,aber reiche Wittwe pudemiUa,

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worüber ihn die Anverwandten ih,rer Sohne der Zaubercy anklagten.Er vertheidigte sich aber vor demProconsul in Asrica sehr wohl.Wir haben seine Schutzrede noch.Die Heiden haben ihn vor eine»grossen Zauberer gehalten, so daßeinige seine angebliche Wunder mitden Wundern des Erlösers vergli-chen haben. Nebst seinem VuchXlernmorpboteos oder 6e TVIlno^ureo, so eine Salyre aus die da«malige Zeilen ist, Hai er noch zer«schiedene Schriften hinterlassen.

Aquaviva, (Claud.) gebürtig auSNeapel, und des Herzoge von AtriSohn, wurde iszr.zum Generalder Jesuiten erwählt, wobey er sichmit vieler Sanstmuth und Klugheitausführte. Er starb den ;i. Jan.lSis. im 7-sten Jahr, und hinter-ließ einige andächtige Schriften.Das Haus Aquaviva hat viele gros-se Männer hervorgebracht; beson«ders hat Andreas MatthäusHerzog von Atri, der zu Ende deSXV. «nd Anfangs des XVI Jahr,Hunderts gelebt, eben sowohl durchseine Gelehrsamkeit als Tapferkeitsich berühmt gemacht.

Aquaviva, (Octavius) ein berühm-ter Cardinal, war Johann Hieron.Herzogs von Atri Sohn. Nachvollendeten Studien wurde er demPabst Cirkus V. bekannt, der ihnzum Referendarius bey beyden Si-gnaturen und zuin Vicelegaten imPatrimonis Petri machte. UnterGregor XIV. wurde er 1591. Car,dinal; hierauf Legat von der Cam-paqna von Rom, und endlich Legatzu Avignon. Er liebte und beför-derte die Gelehrten ungemein, hat»auch immer deren einige um sich.Er war zum Erzbisthum Neapel be-stimmt , und starb den i s. Dcc. 16,2.im 5 asten Jahr. Er hatte sich be-sonders mit der griechischen Sprache,