Band 
[Erster Theil.]
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und mit dein Schriften des Thomasvon Aquino bekannt gemacht.

Aqutl», mit dem Beynahmen ponrticus, weil er aus der pontischenStadt Sinope war , lebte als eingeschickter Baumeister unterm A>drian, bekam auch von ihm die Auf-sicht über die Wiederausbauung vonJerusalem. Diß machte ihm Gele-genheit , die Wahrheit zu lernen,daß er sich tauffcn ließ. Weil eraber wegen seiner grossen Neigungtur Sterndeuterey von den Christenin Bann gethan ward, schlug er sichzu den Juden. Er machte hierauseine buchstäbliche griechische Überse-tzung des alten Testaments, undnoch eine andere, die er aber mitjüdischen Traditionen von seinemLehrmeister Rabbi Akiba ganz ange-füllt.

Zlquilius Gallu« , ein gelehrterLiechrsyelehrter zu Rom, gegen 6s.J.v.C.G.

Aqutlius GabinuS, ein römischerRechtsgerehrter, der Caro seinerZeit genannt, war i. I. »14. und- >6. Bürgermeister ru Rom.

Aquilius Severus, den einigeauch Achilius und Acilius nen-nen, ein Geschichtschreiber und Dich-ter, starb unter Dalentinian unge-fähr ;?c>.

Aquilonius , (Fr.) s. Agmlosnius.

Aquino, (Thomas von) ein berühm-ter Scholasticus, gebohren 1217.auS dem alten und vornehmen Ge-schlechte der Grase» von Aquino,studirte zu Neapel, und qienq da-selbst >r4). ohne seiner Eltern Vor-wissen in «in Dominikanerkloster-Seine Mutter wollte ihn zwar ausandere Gedanken bringen, aber ver-ehrn«. Er hörte hieraus den Äl-en»« Magnus zu Cölln, begleiteteseinen Lehrer nach Paris und wiedernach Cölln, wurde aber 12?;. selbstnach Paris beruffm, die l-idr. L»n-

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rentianim zu erklären, and nahm da»selbst >rs7- die theologische Doktor-würde an. Einige Jahre hernachgieng er nach Italien, folgte dempäbstlichen Hof, und Ichrete überall,»vo er sich einige Kit aufhielte.ir6y. kam er wieder nach Paris:Carl, König in Sicilim, aber erbatihn von seinem Bruder, Ludwig demHeiligen, 1271. nach Neapel, woer r. Jahr blieb. Als er in diesemJahr auf die Kirchecversammlungzu Lyon gehen , und seine Nichte, -die an Anmbald von Ceccano. ver-mahlt war, besuchen nollle, wurdeer auf ihrem Schloß krank, undstarb im tzisterzieiiserkloster zu Fossa-no den 7. Merz 1274. Er hießwegen seiner Gelehrsamkeit voüor^nxelicus irrefroxsdibs und sIn Dlieoloxorum. Johann XXII.canonisirle ihn ig i;. ind Pius V.setzte ihn 1567. unter die Kirchen-lehrer. Sein Leib wurde nachThoulouse gebracht, wo er in grosser !Verehrung stehet. Sei« Werke ssind is7o. in i8. Foliobänden zuRom zusaminragedruckt worden,worunter aber einige vffecbar frem-de Arbeiten befindlich; wiewohlauch einige, die wahrhaftig von ihmsind, nicht darinnen stehen.

Arabschah, ein berühmter Musel-männischer Gelehrter, der 1450. zu iDamascus, seiner Vaterstadt, ge-storben , und nebst anheru Werken,die Geschichte Lainerlans in arabi»scher Sprache beschrieben.

Aracor, den einige fälschlich Ära,rus nennen, war anfangs Secreiär,und hatte die Aufsicht über die öf-fentlichen Gelder beym König Athala-rich ; trat aber nachgehend« in geist-lichen Stand, und wurde Suddia-conus der römischen Kirche. Erlebte im VI. Jahrhundert, und über-setzte die Aposteigeschkchle in lateinischeVerse, die er dem damaligen PabstVigitiuS 544. zuschrieb.

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