Band 
[Erster Theil.]
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Aratns, ausCilicien, ein guter Stern-

I scher und Dichter zur Zeit desPtolo-mäns Philadelphu« r/r.J.v.C.G.

- hat ein astronomisches Gedicht inschönen griechischen Versen untermNahmen kksenomenr , welches Ci-cero in l ateinische Verse übersetzt,nebst andern Gedichten geschrieben.Grotiushat sie i6oc>. in 4w am be-sten herawsgegebrn.

Ararus v-on Sicyon, ein Generalder Achäer, und einer der gröstenFeldherren, die Griechenland her»vorgebracht Er schlug den Tyran-nen NicocleS von Sicyon, über-rumpelte das Schloß zu Corinth,vertrieb den König in Maredoniendaraus, und befreyete Arqos vonseinen Tyrannen. Philipp H. Kö-nig in Macedonien ließ ihn etwan-14. I. v. C. G. vergiften. AratuShatte eiwe Historie der Achäer ge-schrieben,, deren Pslybius mit vielemRuhm giedenkt.

Arbace», Sardanapals Statthal-ter in Me dien, empörte sich mit demBelesus wider ihn 750. I. v. C. G.Drey Jaihr hernach verbrannte sichSardanaipal in seinem Schloß, undArbaces wurde jum König in Me-dien aus-gerirffen. Die MedischeMonarchie wahret« unter 5. Köni-gen etwa« ;!/. Jahr.

Arbogastms, ein Franke von Ge-burt, wmde von Theodosins widerdks Mximus Sohn, Victor, nachGallien geschickt. Er schlug undtödtete ihm etwan um« I. ,8-. wor»auf er Präfectus Prätorio wurde.Nachmals verleitete Arbogast denDalentinian zu einem unglücklichenKrieg wider die Franken, wodurcher beym Kayser in Ungnade fiel.Valentinian befahl ihm, alle seineAemter niederzulegen; allein Arbo-gast, der aufsein Ansehen bey denSoldaten trotzte, zerriß den Befehl,und Valentinian wurde bald daraufzzr. z» Dienne in seinem Bett er«Histo r. Handwörterbuch.

drosselt gefunden. TheodofiuS räche-te Valentinians Tod, und schlugden Arbogast, der sich, weil er keineVergebung hoffen durste, ,94. selbstentleibte. Man muß ihn mit einemandern Arbogast, der sein Enkelwar, nicht verwechseln.

Arbogastus, Bischof zu Straßburg,der beym König Dagobert in grossenGnaden stand Er wollte nach sei-nem Tod, der sich ums Jahr 668.ereignete, ichlechterdings unter denGalgen begraben sey», weil auchder Heiland, wie er mevnte, an ei-rem unehrlichen Ort begraben war.Man willfahrte ihm zwar; brachaber nachgehends den Galgen ab,und bauete eine Capelle über seinGrab.

Arbristel, ( Robert von ) war zuArbriffel im Kiichsprenqel von Ren-nes ungefähr 1047. gebohren. ImI. 1074. gierig er nach Paris, undwurde Loctor der Theologie. 1085.wurde er Officialis beym Bischof zuRennes; lehrte daraus die Theolo-gie zu Angers; ließ sich aber auchdieses durch die böse Sitten derMen-scheu entleiben, daß er in eine Wü-ste gierig, und durch seine strengeLebensart sich bald einen grossen An-hang machte. Urban H. hörte vonihm, und machte ihn zu einem Apo-stolischen Prediger. In dieser Be-schäftigung durchzog er zerschiedeneProvinzen, und verglich sich mitzwey andern solchen Predigern, da-rr ihnen das männliche Geschlechtüberlassen, die Erbauung des weib-lichen aber sich vorbehalten wolle.Endlich legte er in den Wälder» vonLomevraud ein Kloster an, undwurde um - > 00. der Stifter diesesOrdens. Als er >1,7. in der Prio-rie Orsan starb, ordnete er, daßimmer das Haupt des Ordens ausdem schönen Geschlecht genommenwerden sollte, wozu er noch eineNahmens perrsnilla von Ca,G miUias