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Dreßdeo, welches letztere Amt ersehr unaerne übernommen, und da»durch Aieglern Anlaß gegeben, seinBuch 6s Oerico renirenre zu schrei-ben. Er starb zu Freyderg den i r.Sepk. 16,0. Unter seinen vielenSchriften werden seine Oommenra-rü in kinlmos, kroverbia, Lccle-sisliem er vanielem noch jetzt sehrhoch geschätzt.
Geiler, (Johann) ein berühmter Pre-diger des XV. Jahrhunderts, warju Schashausen oen >6. Merz 144s.gebohren. Weil er ju Kayjersbergerzogen worden , hieß man ihn ge-meiniglich Getier vor» Raysers,derg Er studirte die WeltweiSheitzu Fkeyburg im Breisgau , und dieGoiteSgelahrhcit zu Basel, wo erdie Doktorwürde annahm, und1471. Professor der Gottesgelahr-heil wurde. Im Jahr 1478. wur»de er als Prediger an die Domkir»che nach Straßburg beruffen, aode-ren er in die;o. Jahr mit vielemEifer diente, und besonders sehraufdie verderbte Sitten der GeistlichkeitloSzog. Man sag e gemeiniglichvon ihm . er sey beredter als Perl-ci«S, keuscher alS SocrateS und an-dächtiger als Numa Die Resor-mation soll er in sehr klaren Aus-drücken vorgesagt haben. Er starbden >c>. Merz ifio. Unter seinenSchriften, die noch heut zu Tag ih-ren Werth haben, sind : Sermonesin Orar. Oomin. 1488 6e amo-veiiäis Ooncukinis; äe communi-cnnäis bis, gui Ultimo UippliciosKLiumur; äelezirem psccaris mor--rslibus; dlsvicula kamorum; Ser-mones nä populum; dgnvicula pce-nirenrium; äe Decem prsecepcis;krsgmenra pMonis; Sermons iurkrov. XXX. 26. Iropi U Srles,etc.
Erilfus, (Joh.) gebohren zu Wizeu-hausen in Hessen den 14. Dec.159 r.wurde i6ri. .Professor der Logik
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und Metaphysik zu Tübingen, undstarb den --s.Jul -6s 4. Man hateinige Schriften von ihm.
Getnoz, (Franz) ein gelehrtes Mit»giied der Akademie äes lnlcrjprion»er äes delles lecrres , und Almose«vier der Grneraljchweizercomprgnie,aus Bull , einem kleinen Ltättchenim Cantoa F- eydurg, gebürtig,war in der griechischen und «bräischenSprache sehr wohl erfahren, undarbeitete lang mir gutem Fortgangam Journal äes S?svnns. Er warauch königlicher Büchercensor. Sei-ne Stärke in den schönen Wissen«schaften, seine Aufrichtigkeit, Frey«müthiqkeit und sein liebreiches Wr«sen machten ihn bey jedermann bvliebt. Er starb den »z.May >7sr.im s6 Jahr. Er arbeitete an einerneuen Ausgabe deS Herodotus, dener nach den Handschriften in der kö»niglichen Bibliothek verbessern wolle.Man hat viele gelehrte Akhandlun«gen über diesen Schriftsteller vonihm, über den OUracitmus, ere. dieman in den klemoires der Akademieder Jnnschrifken findet.
Gelais, (Melin be Saint) s.Me,lin.
GelasiuS I. Römischer Pabst, au«Afrika gebürtig, oder nach andernein Römer, folgte auf Felix II. deni. Merz 49». Er ließ sich rechternstlich angelegen seyn , die Spal-tung wegen des AcaciuS fortzusetzen,und alle Versuche zu verwerfen, wel«che die Griechen zu Beylcgung die-ser Händel thaten. Dannoch konn-te er« weder bey diesen noch bey denillyrischen Bischöffen dahin bringen,daß sie den Nahmen des AcaciuS au«den Kirchenbüchern ausgcstrichenhätten. Er hielt deßwegen eine ei»gene Kirchenversammlung zu Rom,und starb den 19. Nov. «96. Manhat verschiedene Schriften von ihm,alS SacrLmeorrrium » so aber we«vi-stenS