Band 
Zweyter Theil.
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die hohe Schule zu Salzburg, undwurde >7)7 öffentlicher Professorder Weltweisheit zu Ersurt, wo erden rr August >7so. verstorben.Seme Liebe zur neuen Weltweisheithat ihn bey vielen seiner Glaubens,genossen nicht gar beliebt gemacht.Er chrieb eine Rede unterm Titel:Orario, pbilolopbism novsm uki-lirscis erxo smpIeLtenärm, erlLlio-IsIilLLm pluloiopbiam sulilirsiiscsui's eliminsnäsm ttaruens ere.Lölln 1747. welche noch andere der-gleichen Schriften veranlaßt. Wei-lers hat man auch von ihm:

IlCL experimemslis elemenrs in r.Theilen ; versuch einer Erklä-rung der Eleccrieitärrc. Cor-don ist einer von den ersten, welchedie Experimentalphysic unter den Po-Pisten in Deutschland zu erweitern sichbesassen.

Gordon / (Jac.) mit dem Bey-nahmen Hunrläus, ein berühmterJesuite, aus einer vornehmen schott-ländischen Familie, begab sich umder Religion willen nach Rom, lehr-te über so. Jahr die Weltweisheitund Gottesgelahrheit, und zeigtebesonders in derebräischen Sprachezu Paris, Dourdeaux und Pont LMousson grosse Geschicklichkeit. Ergieng darauf als Nuntius Apostvlmisnach Spanien, war auch Vieeprv-vincial in Guicnne, inqleichem eng-lischer und schvttländischer Missionarius, und starb zu Pari« den 16.Apr, 16,0. im 77sten Jahr. Erschrieb Lpiiomen conlroverliarumüäei.

Gordon, (Jac.) Lesmoräus,ein Jesuite, von Neuadcrdeen inSchottland, war Doctor der Gotttesgelahcheit und Reetor der Colle-giorum zu Bourdeaur und Tboulou-st, nachmals aber Königs LudwigXlll. ja Frankreich Beichtvater undssan zu Paris den 17. Novemb.isqr. im 8;sten Jahr. Man hat

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ein Opus Obronologicum usgue säsnrium 161z; Oommenrsrium inLcripc. 8scr. und noch änderet vonihm. Der Comment, bestehet aus;. Folianten, wird aber unter sei-nen Glaubensgenossen nicht sonder-lich hoch gehalten.

Vorgias, von seinem Vaterlande,Leorite in Sicilien, -Leonlius ge-nannt, lebte um 4-0. I. v. C. G.zu Athen, und war der erste, derdaselbst die Redekunst um Geld ge-lehrt, deswegen er eine güldene Bild-säule in den Tempel des Apollo zuDelphis verehrt. Er trat oft ohneVorbereitung auf, und redete mitsolcher Anmuth, daß man die Tage,an welchen er Reden hielt, Fest-tage, und seine Reden selbst leuch-tende Fackeln hieß. Empedocleswar sein Lehrmeister; Jsocrates aber,Antisthenes der Cyniker und Alcida-mas seine Schüler. Man hat nochzwey Reden von ihm, die is;q.zu Venedig ganz griechisch, undis66. zu Basel lateinisch herausge-geben worden. Er soll bey 108.Jahr alt worden seyn. 1771. kamz» Gera ein Programms: äe Oor-xis l.eomino heraus.

Gorgonen, des Phorcus, einesMeergottes, und der Ceta Töchter.Es waren, nach der Fabellehre, ih-rer drey, und hiessen Medusa,Euryale und Stheno. Die Dichtersagen, ssr haben den Garten derHesperiden bewacht, und die Machtgehabt, diejenige, die sie anblickten,in Steine zu verwandeln. Manmahlet sie mit Schlangenhaaren,grossen Flügeln, Löwenklaucn anHänden und Füssen, und an stattder Zähne mit wilden Schweins.Hauern. Man setzt hinzu, sie hät.ten alle drey nur ein Aug gehabt,dessen sie sich Wechselsweise bedient.Die Wahrheit hievou soll seyn, daßsie alle drey so schön gewesen, daßalle, die sie erblickt , vor grossemFsf 5 Ersinn.